Der AVS betrachtet die Entwicklung rund um den Mountainbike- und insbesondere den Downhillsport mit Sorge. Die Szene und Entwicklung werde bisher sich selbst überlassen, so die Kritik. Besonders Nutzungskonflikte und Haftungsprobleme seitens der Grundbesitzer seien Problematisch, so der AVS. „Es ist offensichtlich, dass eine starke Nutzung der Wanderwege durch Downhiller auch zur massiven Schädigung der Wegtrasse bis hin zur deren Unbegehbarkeit für Wanderer führen kann“, erklärt der AVS am Donnerstag in einer Aussendung.Die entsprechenden Instandhaltungsarbeiten seien sehr arbeitsaufwändig und vor allem kostenintensiv.„Auch wenn keine gesetzliche Regelung geplant ist, so ist zumindest eine strategische Ausrichtung unter allen Interessensverbänden auf Landesebene gemeinsam abzustimmen“, heißt es vonseiten des AVS.Der Verein stelle sich keinesfalls gegen den Downhill-Sport, sofern dafür eigene Strecken ausgewiesen werden.Es wäre in jeder Hinsicht billig, dafür einfach bestehende Wanderwege zu nutzen. „Das kann nicht die Lösung sein“, meint der AVS.„So sehr die Initiative der Gemeinde Bozen zur Bildung einer eigenen Arbeitsgruppe zu begrüßen ist, so sehr braucht es eine entsprechende Lösung auf Landesebene wie auch die Eigeninitiative der Downhiller selbst.“