„Stellvertretend für die internationale Gemeinschaft der Bergsteiger und der Alpenvereine möchten wir an Sie appellieren, diesen Beschluss zu überdenken“, schreibt AVS-Präsident in einem Offenen Brief an den Landeshauptmann und führt vier Gründe dafür an.Neubau dauert AVS zu langeGrund 1: Die Stettiner Hütte liege auf beinahe 2.900 m Höhe. Und der nächste Stützpunkt sei mehrere Stunden Fußmarsch entfernt.Grund 2: „Auch wenn die jährliche Betriebsdauer nur wenige Monate umfasst, ist mit dem Ersatzbau wohl erst in mehreren Jahren zu rechnen. Insofern ist ein Provisorium nicht nur für wenige Monate von Nöten“, so Simeoni.„Wirtschaftliche Einbußen für kleine Berggasthöfe“Grund 3: Die bisherige Schlafplatzkapazität von bisher 100 Betten und Lagern sei deshalb so hoch gewesen, weil 80 bis 90 Prozent der Auslastung auf den Meraner Höhenweg zurückzuführen sei. „Würde dieser Stützpunkt ausfallen, wirkt sich dies auf alle Stützpunkte entlang des Höhenweges aus und würde damit eine beachtliche wirtschaftliche Einbuße für zahlreiche kleine Berggasthöfe über Jahre bewirken“, schreibt der AVS-Präsident.Und Grund 4: Ein Provisorium mit einigen Containern müsse keinem üblichen Hüttenstandard oder Zimmer mit Dusche entsprechen, denn zur Unterkunft sei der Standard einer Biwakschachtel bzw. eines Notlagers vollkommen ausreichend.„Kosten liegen unter 800.000 Euro und sind gerechtfertigt“„Aus diesem Grunde dürften die Kosten wesentlich geringer als die veranschlagten 800.000 Euro ausfallen und sind auch in Anbetracht oben angeführter Überlegungen gerechtfertigt“, ist sich Simeoni sicher. Man ersuche den Landeshauptmann deshalb, die aufgezeigte, mögliche und zugleich kostengünstige Container-Lösung rechtzeitig für die heurige Saison bereitzustellen.