Der Wiener muss wegen absichtlicher schwerer Körperverletzung für zwei Jahre und zehn Monate ins Gefängnis. Das Urteil ist nicht rechtskräftig. Sowohl Staatsanwaltschaft als auch Verteidigung gingen in Berufung.Laut Schuldspruch durch Richter Wolfgang Etl hat der Mann in mindestens zwei Angriffen im Zeitraum zwischen 30. September und 7. Oktober 2013 den Sohn seiner Freundin so sehr misshandelt, dass später in einem Spital insgesamt neun Frakturen – an beiden Armen, an einem Fuß, an den Rippen und dem Schlüsselbein – festgestellt wurden.Dem Kind wurden 5.500 Euro Schmerzengeld zugesprochen.Körperlich geht es ihm gutDer Stiefsohn konnte erst nach 13 Tagen stationärer Behandlung, beide Beine und beide Hände in Gips, das SMZ Ost verlassen. „Danach waren wir eine Zeit lang im Mutter-Kind-Heim untergebracht“, sagte die junge Frau.Körperlich dürfte der Bub die Misshandlungen gut überstanden haben. Im November 2013, also ein Monat nach den erlittenen Verletzungen, begann das Kind zu laufen.„Doch wenn sich seine Cousins laut streiten, dann schreckt er zusammen und in der Nacht schreit er manchmal laut auf“, berichtete die Kindesmutter, die sich im Namen ihres Kindes mit Schadenersatzansprüchen dem Verfahren angeschlossen hat.(Schluss) lor/kra