Die beiden wurden rechtzeitig aus dem Wasser gerettet, doch befinden sich nach wie vor in kritischem Zustand. <BR /><BR />Die Familie aus Nepal, die in Treviso lebt, war offenbar erst am Dienstag im Trentino angekommen, wie die italienische Tageszeitung „L'Adige“ berichtet. Eines ihrer ersten Ziele war der Caldonazzosee – genauer gesagt der Strand „La Piroga“, wo der See unweit des Ufers steil abfällt. <BR /><BR />Der Tageszeitung zufolge sollen der 42-Jährige und sein Sohn keine geübten Schwimmer gewesen sein und auch die Gegend nicht gekannt haben. Über gefährliche Stellen im Badesee dürften sie daher nicht Bescheid gewusst haben.<BR /><BR /> Wenige Augenblicke vor dem Unglück hatte der Vater offenbar noch unbeschwert mit seinen beiden Kindern – dem vierjährigen Sohn und seiner älteren Schwester – im Wasser gespielt, wie Augenzeugen berichteten. Plötzlich sei das Mädchen in Aufruhr geraten und habe begonnen, zu schreien: Ihr kleiner Bruder tauchte nicht mehr aus dem Wasser auf. <BR /><BR /> Sofort eilten weitere Badegäste zur Hilfe und schafften es, den Kleinen ans Ufer zu bringen. Zwei Krankenschwestern, die glücklicherweise vor Ort waren, leiteten sofort Wiederbelebungsmaßnahmen ein. Auch das Team der Rettungsschwimmer stand ihnen zur Seite.<BR /><BR />Unterdessen stellten die Anwesenden unter Schock fest, dass auch vom Vater des kleinen Jungen jede Spur fehlte. Laut der Tageszeitung wird vermutet, dass er einen Schwächeanfall erlitten hatte. Ein junger Mann, der sich ebenso am Strand befand, sprang daraufhin ins Wasser und konnte ihn bergen – wobei sich der 42-Jährige in über fünf Metern Tiefe befunden haben soll.<BR /><BR />In der Zwischenzeit waren auch die alarmierten Rettungskräfte am Unfallort eingetroffen. Der Vater wurde umgehend mit dem Notarzthubschrauber ins Krankenhaus von Trient gebracht – sein Zustand ist nach wie vor kritisch. Dasselbe gilt für den kleinen Jungen, der ins Krankenhaus von Verona gebracht wurde.