Dienstag, 07. Juli 2015

Bäche im Tal von Austrocknung bedroht

Besonders schlimm ist es im Raum Bozen und im Unterland: Daher ruft das Landesamt für Jagd und Fischerei dazu auf, verantwortungsvoll mit Wasser umzugehen. Ansonsten droht das Austrocknen von Gewässern und damit das Absterben der Fauna.

Rücksicht auf die Bewohner der Gewässer bei der Wasserentnahme: Daran appelliert das Amt für Jagd und Fischerei.
Badge Local
Rücksicht auf die Bewohner der Gewässer bei der Wasserentnahme: Daran appelliert das Amt für Jagd und Fischerei.

Vom Austrocknen bedroht sind derzeit meist Bäche in der Talsohle, in Gebieten mit landwirtschaftlicher Nutzung wie im Raum Bozen und Unterland. Die Wasserentnahme erfolgt meist auf der Grundlage von Konzessionen, es werden aber auch illegale private Ableitungen vorgenommen.

Das Amt für Jagd und Fischerei mahnt in diesem Zusammenhang Respekt vor den Wasserlebewesen an, damit etwa den Fischen nicht durch den Entzug von zuviel Wasser die Lebensgrundlage genommen wird.

Derzeit vom Austrocknen bedrohte Gewässer sind der Altenburgerbach in Kaltern, der Atzwangerbach in Atzwang, der Möltnerbach in Vilpian, der Aschlerbach in Gargazon, der Fagen- oder Altenbach in Jenesien-Bozen, der Prissianerbach in Nals, der Brantentalerbach in Leifers, der Schwarzenbach in Auer und der Trudnerbach in Neumarkt.

stol

stol