Dafür hat das Land 41.481 Euro an Schadenersatz geleistet, 2011 waren es nur 18.302 Euro gewesen.Den größten Schaden hatte Bruno Svaldi aus Naturns: Er rammte mit seinem Alfa Romeo Giulietta am 8. Juni 2012 nachts Bär M12 auf der MeBo. Dafür hat ihm das Land einen Schadenersatz von 20.500 Euro ausbezahlt.Johann Kainzwaldner aus Villanders prallte mit seinem Mercedes ML in der Nacht auf den 22. April auf der Staatsstraße von Klausen nach Waidbruck auf Bär M14. Für den Schaden am Mercedes musste das Land 5151 Euro hinblättern.Im Trentino doppelt so viel BärenIm Trentino ist die ausbezahlte Schadenssumme mehr als doppelt so hoch, allerdings treiben sich dort fast zehn Mal so viele Bären herum wie in Südtirol. Amtsdirektor Heinrich Erhard geht davon aus, dass sich zurzeit etwa 50 Bären in der Region Trentino-Südtirol und an der Grenze zu Nachbarregionen aufhalten.„Vergangenes Jahr gab es fünf Würfe mit zwölf bis 13 Jungbären.“ Erhard erwartet deshalb eine verstärkte Bären-Einwanderung aus dem Trentino im Jahr 2014. Mit vier bis fünf Bären müsse man rechnen.„Männchen werden sicherlich kommen. Für mich ist es nur eine Frage der Zeit, bis sich auch ein Weibchen niederlässt und dann ist die Problematik eine ganz andere: Dann werden wir auch Bärenjunge in Südtirol haben und das macht alles viel schwieriger“, meint Erhard.D/hof_______________________________________________Wie die Stimmung bei unseren Nachbarn im Trentino ist und warum ein Bär dort 2012 für großes Aufsehen sorgte, lesen sie in der Donnerstag-Ausgabe der Dolomiten