<BR />Ziel des neuen Angebotes ist es, ältere Menschen zu erreichen, die bislang in kein Betreuungsnetz eingebunden sind, aber von pflegerischer Beratung und Information profitieren könnten. Im Mittelpunkt der Hausbesuche stehen Gespräche rund um das gesunde Altern: Fachkräfte des Hauskrankenpflegedienstes thematisieren mögliche Risikofaktoren, geben Orientierung zu bestehenden Gesundheitsdiensten und unterstützen bei gesundheitlichen Entscheidungen.<BR /><BR />Die betroffenen Seniorinnen und Senioren werden vorab telefonisch vom Hauskrankenpflegedienst kontaktiert und gefragt, ob sie das Angebot in Anspruch nehmen möchten. Bei Zustimmung wird ein Termin vereinbart. Gestartet wird mit den ältesten Bürgerinnen und Bürgern, anschließend wird das Angebot schrittweise auf die jüngeren Jahrgänge bis hin zu den 75-Jährigen ausgeweitet.<h3> Ein Pilotprojekt macht Schule</h3>Die präventiven, familienzentrierten Hausbesuche mit Schwerpunkt Gesundheitsförderung und Prävention bauen auf dem Konzept der familienzentrierten Pflege auf. Dieses wurde zunächst im Rahmen eines Pilotprojekts in Aldein erprobt und inzwischen in fast allen Gesundheitssprengeln des Landes eingeführt. Familien- und Gemeinschaftskrankenpflegerinnen begleiten dabei pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen im Umgang mit chronischen Erkrankungen, Pflegebedürftigkeit oder Behinderungen. Ziel ist es, Symptome besser zu managen, pflegende Angehörige zu entlasten und die Gesundheit der gesamten Familie zu stärken. <BR /><BR />Mit den Hausbesuchen wird dieses Modell nun um den präventiven Ansatz erweitert. In den nächsten Jahren soll das Angebot in allen Sprengeln des Sanitätsbetriebes umgesetzt werden.