Dienstag, 15. Dezember 2015

Bald können größere Summen wieder in bar bezahlt werden

Die italienische Bilanzkommission hat im Rahmen des Stabilitätsgesetzes 2016 die Bargeldgrenze von 1000 auf 3000 Euro angehoben.

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Foto: © shutterstock

„Bereits am 10. Juni wurde ein Beschlussantrag eingebracht, der mehrheitlich genehmigt wurde und die Regierung auffordert, die Bargeldgrenze zu erhöhen sprich den europäischen Standards anzugleichen“, betont SVP-Fraktionssprecher Daniel Alfreider.

Dies wurde jetzt umgesetzt, indem das Stabilitätsgesetz 2016 die Erhöhung von 1000 auf 3000 Euro vorsieht. Trotz heftigster Diskussionen ist die Anhebung am Dienstag von der zuständigen Bilanzkommission der Abgeordnetenkammer mehrheitlich genehmigt worden.

Wertschöpfung für Grenzgebiete 

„Für Südtirol ist diese Anpassung an die Bestimmungen anderer europäischer Länder eine bedeutende Regelung, denn sie schafft – speziell in Grenzgebieten - mehr Wertschöpfung, da im benachbarten Ausland wie Österreich und Schweiz andere Bestimmungen gelten“, erklärt Daniel Alfreider im Namen seiner SVP-Kollegen.

Die Regierung unter Wirtschaftsprofessor Mario Monti hatte die Schwelle für Bargeldzahlungen von 2500 Euro auf 1000 Euro herabgesetzt. Das Ziel, damit die Steuerhinterziehung zu bekämpfen, wurde laut Alfreider nicht erreicht. 

Freitag oder Samstag wird die Endabstimmung zum Stabilitätsgesetz in der Abgeordnetenkammer erfolgen.

stol

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