Es war gegen 13 Uhr: Drei Angestellte befanden sich - unmittelbar vor der Mittagspause - noch in der Bank, als ein Mann, der eine Mütze über das Gesicht gezogen hatte, die Filiale betrat.Schuss in die Wand - keine VerletztenEr richtete seine Pistole in Richtung der Angestellten und forderte die Herausgabe des Bargeldes.Die Angestellten vermuteten hinter der Pistole jedoch zunächst eine Attrappe.Daraufhin machte der Täter jedoch Ernst: Er zielte in Richtung eines Angestellten und feuerte eine Kugel in die Wand.Täter tritt mit Beute Flucht anMit rund 50.000 Euro, die der Täter in eine rote Tüte stopfte, trat er anschließend die Flucht an.Er soll zunächst mit einem Fahrrad geflüchtet sein - das konnten Augenzeugen noch berichten. Doch bald schon verlor sich jegliche Spur des Täters.Die Bankmitarbeiter schlugen sofort Alarm. Die Carabinieri lösten eine Großfahndung aus, in die auch der Hubschrauber eingezogen wurde. Es fehlt jedoch immer noch jede Spur vom Täter.Zunächst unterschiedliche Angaben über Beute Anfangs war von einer Beute um die 15.000 Euro ausgegangen worden – auch, weil die Bank über Geldzählautomaten und ein Zeitsicherungssystem verfügt. Doch am Tag nach dem Oberbozner Kirchtag waren die Kassen voller gewesen als sonst.Am Donnerstagabend stand dann fest, dass der Täter 50.000 Euro erbeutet hatte. Möglicherweise hatte er den Überfall gezielt auf den Tag nach dem Kirchtag gelegt. Das würde darauf hinweisen, dass er zumindest ortskundig ist.stol