„Vermutlich hat ein Autofahrer, der auf der Autobahn oder der Kastelruther Straße unterwegs war, bemerkt, dass der Stadel in Flammen stand“, mutmaßte Kommandant Meinrad Rabanser gegenüber STOL.Zwei bis drei Minuten nach Eingang des Alarms sei die Freiwillige Feuerwehr Barbian vor Ort gewesen, berichtete er. „Da standen der Stadel und das alte Wohnhaus bereits in Vollbrand.“Brand abschirmen: Stadel und Wohnhaus ein GebäudekomplexRabanser hat den Einsatz der rund 40 Mann der Feuerwehren Barbian und Waidbruck in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag geleitet. „Bei größeren Bränden wie Haus- und Stadelbrand werden immer beide Feuerwehren alarmiert, das passiert automatisch“, erklärte er.„Zuerst haben wir den Brand abgeschirmt“, so Rabanser zum Vorgehen der Feuerwehren. Der Stadel des Wohlauf-Hofs grenze direkt an ein altes Wohnhaus an, das unter Denkmalschutz stehe. Dieser Gebäudekomplex habe bereits beim Eintreffen der Feuerwehr komplett in Flammen gestanden. Ein Übergreifen des Feuers auf das neue Wohnhaus, das sich nur wenige Meter daneben befinde, habe man aber glücklicherweise verhindern können.Stadel stand fast leer: Drei Tiere gerettetEinen Esel und zwei Ponys habe die Feuerwehr aus dem Stadel gerettet. Ansonsten seien der Stadel und das alte Wohnhaus leer gewesen.Recht rasch, gegen sechs Uhr, habe man den Brand unter Kontrolle bekommen, so Rabanser. Dennoch seien vom Stadel nur noch die Grundmauern übrig. Auch der Dachstuhl des alten Wohnhauses sei komplett abgebrannt.Die Brandursache sei zum jetzigen Zeitpunkt noch unklar. Auch die Höhe der Schäden sei noch nicht ermittelt worden.pg