Als Botschafter konnte der Historiker und Publizist Giordano Bruno Guerri, Präsident des Museums Vittoriale degli Italiani und Generaldirektor von GardaMusei, gewonnen werden. Er soll den Bewerbungsprozess begleiten und die gemeinsame kulturelle Vision des Gardasees vertreten.<BR /><BR />„Dieser Weg macht mich besonders glücklich, weil er den gemeinsamen Willen zur Zusammenarbeit zum Ausdruck bringt“, sagte Guerri. Dass sich die drei Uferseiten gemeinsam mit einem kulturellen Projekt präsentieren, sei ein wichtiger Schritt und eröffne neue Perspektiven für die Region. Der Gardasee könne damit zeigen, dass er sich als gemeinsamer Kulturraum verstehe und seine Zukunft gemeinsam gestalten wolle.<BR /><BR />Die Bewerbung wird von der Gemeinde Bardolino als federführender Kommune koordiniert. Das Konzept wurde von der Architektin Daniela Cavallo entwickelt.<BR /><BR />Im Mittelpunkt steht die Idee, den Gardasee nicht länger nur als touristisches Ziel, sondern als zusammenhängenden Kulturraum zu verstehen. Geschichte, Landschaft, Traditionen, die verschiedenen Gemeinschaften und die Innovationskraft der Region sollen dabei miteinander verbunden werden. Eine zentrale Rolle spielt auch das Thema Wasser als verbindendes Element der drei Uferseiten.<BR /><BR />Die Unterstützung ist breit: Insgesamt haben sich mehr als 160 Einrichtungen der Bewerbung angeschlossen. Darunter sind 37 Gemeinden am Gardasee und in den angrenzenden Gebieten, einschließlich der 24 Gemeinden direkt am Seeufer. Sie verteilen sich auf drei Regionen. <BR />Unterstützt wird das Vorhaben unter anderem von der Region Venetien, sowie den Provinzen Verona, Mantua und Trient. Hinzu kommen 56 Institutionen, Stiftungen, Universitäten, Konsortien und Unternehmen und mehr als 70 Vereine.<BR /><BR />Bardolinos Bürgermeister Daniele Bertasi bezeichnet die Bewerbung als Versuch, den gesamten Gardasee hinter einer gemeinsamen kulturellen Planung zu versammeln. Ziel sei es, die Identität der Region zu stärken, neue Chancen zu schaffen und ein Projekt zu entwickeln, dessen Wirkung über das Jahr 2029 hinausreiche.<BR /><BR />Die Präsidentin der Comunità del Garda, Senatorin und Ex-Bildungsministerium Mariastella Gelmini, betonte ebenfalls den überregionalen Charakter der Bewerbung. Das Projekt gehe über eine einzelne Stadt hinaus und könne zu einem Vorhaben für den gesamten Gardasee werden. Der See müsse sich zunehmend als einheitliches System verstehen und präsentieren.<BR /><BR />Projektleiterin Daniela Cavallo meinte, der Prozess habe Institutionen, Vereine sowie Akteure aus Kultur und Wirtschaft miteinander vernetzt. Der Gardasee könne dadurch beginnen, sich selbst als größere kulturelle Gemeinschaft jenseits der bestehenden Verwaltungsgrenzen zu verstehen.<BR />Das Projekt versteht den gesamten Gardasee als ein zusammenhängendes Kultursystem und will dessen Geschichte, Landschaft, Traditionen, Gemeinschaften und Innovationskraft stärker zur Geltung bringen. Die Bewerbung wird inzwischen von mehr als 160 Institutionen und Organisationen offiziell unterstützt: von 37 Gemeinden am Gardasee und in den angrenzenden Gebieten, darunter 24 Ufergemeinden an den drei Seeseiten, die sich über drei Regionen erstrecken. Zu den Unterstützern gehören unter anderem die Region Venetien, die Provinzen Verona und Mantua sowie die Provinz Trient. Hinzu kommen 56 Institutionen, Stiftungen, Universitäten, Konsortien und Unternehmen sowie mehr als 70 Vereine aus der Region.<BR /><BR />„Diese Bewerbung ist aus dem Wunsch entstanden, den gesamten See hinter einem gemeinsamen Kulturprojekt zu vereinen, das all das hervorhebt, was unsere Gemeinschaften verbindet, und Kultur zu einem Instrument für eine nachhaltige Entwicklung macht“, sagt Daniele Bertasi, Bürgermeister von Bardolino. „Wir wollen die Identität des Gardasees stärken, neue Chancen für die Region schaffen und ein Projekt auf den Weg bringen, das weit über das Jahr 2029 hinaus konkrete Spuren hinterlässt. Die Stärke dieser Herausforderung liegt in der Fähigkeit, Netzwerke zu knüpfen und alle Seiten des Sees einzubeziehen“, so Bertasi.