Zamparo war in Begleitung seiner Lebensgefährtin aufgestiegen, die ihn noch bis kurz vor den Absprungpunkt gebracht hatte. Als er nicht wie vereinbart unten eintraf, schlug sie Alarm. Um 10.45 Uhr ging der Notruf bei der Leitstelle ein, die sofort Rettungskräfte mobilisierte.<BR /><BR />Beteiligt waren neben dem Hubschrauber der Landesnotfallzentrale auch Mannschaften des Trentiner Berg- und Höhlenrettungsdienstes. Feuerwehr, Finanzpolizei sowie Suchhunde unterstützten die stundenlange Suche aus der Luft und am Boden.<BR /><BR />Mehrfach überflogen die Einsatzkräfte das Gelände, ohne Erfolg. Erst am Nachmittag gegen 15.15 Uhr entdeckte ein Hubschrauber der Finanzpolizei den leblosen Körper des Mannes in unwegsamem Gelände. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen. Nach Freigabe durch die Staatsanwaltschaft wurde die Leiche geborgen und ins Tal gebracht.<BR /><BR />Basejumping gilt als eine der riskantesten Extremsportarten überhaupt. Immer wieder kommt es in den Alpen zu tödlichen Unfällen – trotz Erfahrung der Springer und guter Wetterbedingungen.