Sonntag, 29. Januar 2017

Bauern: „Niederschläge wären jetzt Gold wert“

Eine ungewöhnliche Trockenperiode und eisige Kälte sorgen in der heimischen Landwirtschaft für Nervosität. Noch gibt es im Wein- und Obstbau keine nennenswerten Schäden. Aber ohne Niederschläge könnten enorme Folgen drohen.

Die anhaltende Trockenheit macht vor allem den Weinbauern zu schaffen – hier ein Weinacker in Girlan mit Blick in Richtung Burggrafenamt.
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Die anhaltende Trockenheit macht vor allem den Weinbauern zu schaffen – hier ein Weinacker in Girlan mit Blick in Richtung Burggrafenamt. - Foto: © D

Kein Schnee oder Regen in Sicht, dazu frostige Temperaturen im ganzen Land. Wein- und Obstbauern haben derzeit Sorgenfalten auf der Stirn. Geht es so weiter, sind Schäden in den Rebanlagen zu befürchten. So trocken war es zum letzten Mal vor 75 Jahren.

Die geringen Schneefälle vor rund zwei Wochen ließen die Bauern nur kurzfristig aufatmen. Entscheidend sei laut Bauernbund-Obmann Leo Tiefenthaler die Entwicklung der nächsten Tage und Wochen. „Wenn Mitte nächster Woche unter Umständen ein bisschen Niederschlag kommt, dann wäre das Gold wert.“

ch/Zett

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Einen ausführlichen Bericht zu diesem Thema lesen Sie in der Sonntagszeitung „Zett“.

stol