Freitag, 15. Mai 2020

Bauwesen: Arbeiten an Schulbaustellen gehen weiter

Einen wichtigen Beitrag zum Neustart leistet der Landeshochbau: Die Sanierungs- und Erweiterungsarbeiten an verschiedenen Schulen sind nun wieder- oder neu aufgenommen worden.

Die Arbeiten für die Sanierung und Erweiterung des Oberschulzentrums "Galileo Galilei" in Bozen gehen weiter.
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Die Arbeiten für die Sanierung und Erweiterung des Oberschulzentrums "Galileo Galilei" in Bozen gehen weiter. - Foto: © lpa
Eine Vielzahl von Baustellen der öffentlichen Hand trägt derzeit dazu bei, Betriebe und Handwerker in der Phase 2 der Wiederaufnahme der Tätigkeiten im Rahmen des gesundheitlichen Notstands aufgrund von Covid 19 zu unterstützen. Hochbau- und Vermögenslandesrat Massimo Bessone und seine Mitarbeiter in den Ämtern stellen in dieser schwierigen Situation in vielen Bereichen die Weichen dafür. Die Aufnahme der Bauarbeiten erfolgt dabei - wie in den Einvernehmensprotokollen mit den verschiedenen Berufsverbänden vereinbart - unter Einhaltung aller geltenden Sicherheitsbestimmungen zum Schutz der Gesundheit.

„Der Landeshochbau spielt eine entscheidende Rolle für den Neustart der heimischen Wirtschaft. Von Bedeutung ist insbesondere das Schulbauwesen, denn Kinder und Jugendliche sind die Zukunft unserer Gesellschaft“, unterstreicht Hochbaulandesrat Bessone. „Beste Unterrichtsbedingungen für sie zu schaffen, hat oberste Priorität für uns. Alle sollen in funktionellen und sicheren Gebäuden zur Schule gehen dürfen.“

Baustellen in Bozen


In der Bozner Cadornastraße gehen die Arbeiten für die Sanierung und Erweiterung des Oberschulzentrums „Galileo Galilei“ weiter. Dabei wird das Erdgeschoss, wo sich die Labors befinden, angehoben und ein neues Stockwerk für Klassenzimmer eingeschoben. Die Gesamtkosten für das Vorhaben belaufen sich auf über 7 Millionen Euro. Mit dem Abschluss der Bauarbeiten wird im Dezember 2020 gerechnet.

Kurz vor Beginn stehen die Arbeiten für den Ausbau des italienischen Gymnasiums „Giovanni Pascoli“ in Bozen mit 4 Klassenzimmern in Fertigbauweise. Rund 500.000 Euro stehen für das Vorhaben zur Verfügung, das im September dieses Jahres abgeschlossen sein soll.

Bereits wieder aufgenommen worden sind die Arbeiten an der Fachoberschule für Bauwesen „Peter Anich“ in Bozen, die umgebaut und erweitert wird. Rund 5 Millionen Euro investiert das Land dafür. Die Arbeiten sollen im September dieses Jahres abgeschlossen sein.

Baustellen in Meran


Weiter geht auch der Ausbau der Landesberufsschule für Handel, Handwerk und Industrie „Luis Zuegg“ in Meran: Mit dem Abschluss der Erweiterungsarbeiten wird im Juni 2020 gerechnet, rund 200 Schüler werden dann in der Schule Platz finden. Bereits ab Schuljahresbeginn im September können sie die neuen Räumlichkeiten nutzen, die Einrichtung wird nachgeliefert. Die Investitionen des Landes belaufen sich auf rund 13 Millionen Euro.

In Kürze beginnen in Meran zudem die Arbeiten an der italienischen Landeshotelfachschule „Cesare Ritz“ für den Ausbau der Obergeschoße und die Anpassung an die Brandschutzbestimmungen des ehemaligen Krankenhausgebäudes „Böhler“, in dem ein Teil der Schule untergebracht ist. Für diesen Eingriff, der innerhalb September abgeschlossen sein soll, stellt das Land über 300.000 Euro zur Verfügung.

Baustellen in der Laimburg und in Schlanders


Die Arbeiten für das multifunktionale Gebäude anstelle des ehemaligen „Stadlhofs“ in Pfatten sind großteils abgeschlossen. Genutzt wird das neue Gebäude vom Versuchszentrum Laimburg, von der Freien Universität Bozen, von der deutschsprachigen Fachschule für Obst-, Wein- und Gartenbau und von der italienischsprachigen Landesberufsschule für Wein-, Obst- und Gartenbau.

Derzeit laufen eine Reihe von Wiederherstellungsarbeiten. In Kürze werden die Arbeiten für die Kühlzellen starten und die Werkstattmöbel angeliefert. Bis September 2020 wird mit dem Bauabschluss gerechnet. Die Investitionen des Landes in dieses Vorhaben belaufen sich auf insgesamt auf über 47,5 Millionen Euro.

Wieder aufgenommen werden auch die Arbeiten an der Berufsschule in Schlanders. Mit einer Gesamtinvestition von rund 16 Millionen Euro werden dort die Werkstätten und technischen Labors erweitert: Innerhalb September 2020 sollen diese mit Einrichtung, Maschinen und Werkzeugen ausgestattet sein.

lpa

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