Mittwoch, 04. März 2015

Bayern: Rinderseuche aus Österreich eingeschleppt

In Bayern ist auf neun Höfen Rinderherpes ausgebrochen.

Foto: © shutterstock

Das sagte eine Sprecherin des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) der Deutschen Presse-Agentur. Eingeschleppt wurde die Tierseuche BHV1 über ein österreichisches Viehhandelsunternehmen. Die infizierten Tiere wurden getötet. Wo genau sich die Höfe befinden, teilte das Landesamt nicht mit.

Für Menschen ungefährlich

Die Betriebe bleiben so lange gesperrt, bis bei Nachuntersuchungen der Erreger nicht mehr festgestellt werden kann. Gemeldet wurden die Fälle ab Mitte Februar.

Rinder-Herpes ist für den Menschen ungefährlich. Bei den Tieren kann die Krankheit hochansteckende Entzündungen der Atemwege verursachen. Ihr Ausbruch muss den Behörden gemeldet werden. Bei den vorliegenden Fällen arbeite Bayern eng mit Österreich zusammen, sagte die Sprecherin.

Seit 2011 galt Bayern als offiziell frei von BHV1. Einzelne Ausbrüche sind nach LGL-Angaben dennoch nicht auszuschließen. „Durch die konsequente Tötung infizierter Tiere und die Einhaltung strenger Hygienemaßnahmen wurde in der Vergangenheit eine Ausbreitung stets unterbunden“, sagte die Sprecherin.

apa/dpa

stol