Die Studie sei mehrere Jahre „verheimlicht“ worden, meinten Kritiker. BBT-SE-Vorstand Konrad Bergmeister erklärte am Freitag im Interview mit Stol, die Studie beziehe sich auf ein Vorprojekt des BBT und habe hinsichtlich des Genehmigungsprojekts an Relevanz verloren.„Bei der Public Health Studie handelt es sich um eine Grundlagenstudie zur Ist-Situation im Lebensraum Wipptal zum Zeitpunkt der Erarbeitung des Vorprojekts des Brenner-Basistunnels“, stellt Martin Außerdorfer, der Direktor der BBT-Beobachtungsstelle in einer Aussendung, die er nach einem Treffen mit Professor Lercher am Freitagabend an die Medien schickte, klar.„Untersucht wurden primär die Belastungen durch den Gesamtverkehr von Straße und Schiene sowie die Auswirkungen von Luft und Lärm auf Gesundheit und Lebensqualität. Projektvarianten am Bau des Brenner-Basistunnels wurden in der Studie nicht berücksichtigt.“„Studie wird erneut vorgestellt“Zu den Geheimhaltungsgerüchten heißt es: „Die Public Health Studie wurde im Jahr 2007 anlässlich der EXPO Brenner von Prof. Lercher und dem damaligen Projektkoordinator der EURAC Flavio Ruffini öffentlich vorgestellt.“Die Gesamtstudie mit den rund 1000 Seiten könne auf der Homepage www.bbtinfo.eu heruntergeladen werde. Am Mittwoch, 28. Mai wird zudem Professor Lercher die erhobenen Daten öffentlich am Sitz des BBT Infopoints in Franzensfeste vorstellen.