Dienstag, 20. Juli 2021

BBT: Grünes Licht für die Variante mit provisorischem Heliport

Bei der Baustelle des Brenner Basistunnels in Mauls entsteht ein provisorischer Hubschrauberlandeplatz. Nach Einsicht in das Gutachten des Umweltbeirats hat die Landesregierung dem Bau zugestimmt.

Mit der Baustelle für den Brenner Basistunnel hat sich die Landesregierung am 20. Juli befasst.
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Mit der Baustelle für den Brenner Basistunnel hat sich die Landesregierung am 20. Juli befasst. - Foto: © lpa
Für den Bau der grenzüberschreitenden Bahnverbindung mit dem 55 Kilometer langen Brenner Basistunnel zwischen Innsbruck und Franzensfeste sind die Bauarbeiten in Mauls, gemessen an der Größe des Bauloses und der Fläche, der wichtigste Teil. Um die Sicherheit für die vielen auf der komplexen Baustelle Beschäftigten zu erhöhen, war bereits im Projekt ein Landeplatz für Rettungshubschrauber am Eingang zur Baustelle Mauls 1 vorgesehen.

Nun soll ein weiterer provisorischer Landeplatz für einen Hubschrauber gegenüber dem Eingang zur Baustelle angelegt werden. Der Umweltbeirat hat für diese Projektvariante bereits grünes Licht gegeben.

Die Landesregierung hat am heutigen Dienstag die Errichtung eines provisorischen Heliports genehmigt. „Es wird ein temporärer Landeplatz für den Hubschrauber sein. Er wird also nach Abschluss der Bauarbeiten wieder entfernt“, betont Umweltlandesrat Giuliano Vettorato: „Der neue Heliport wird ein noch effizienteres Sicherheitsmanagement möglich machen.“

2 weitere Eingriffe

Neben der Errichtung des neuen provisorischen Hubschrauberlandeplatzes sind zwei weitere Eingriffe geplant, die der Umweltbeirat bereits überprüft und genehmigt hat: Bei der „Eisackunterführung“, dem südlichsten Teil des Brenner Basistunnels, vor der Zufahrt zum Bahnhof Franzensfeste, soll eine Wand mit Mikro-Pfählen errichtet und ein provisorischer Damm zum Eisack angelegt werden. Die Landesregierung hat dem Eingriff zugestimmt.

Und im Baustellenbereich „Hinterrigger“ soll eine Schotterwaschanlage entstehen. Auch dafür hat die Landesregierung ihr Ok gegeben. Die Anlage wäscht aus dem Material aus dem Tunnelausbruch, das für den Bau wiederverwendet wird, das Feinmaterial aus. Somit kann mehr Material für die Tunnelauskleidung wiederverwertet werden. Die Waschanlage arbeitet in einem geschlossenen Kreislauf ohne Abwasser.

lpa

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