Donnerstag, 23. Mai 2019

BBT: Letzte Tunnelbohrmaschine startet

Die letzte der 3 Tunnelbohrmaschinen, die den Brenner Basistunnel in Richtung Brenner ausbrechen, ist gestartet. Gleichzeitig wurde am Mittwoch die neue Ein- und Ausfahrt von der Brennerautobahn A22 für die Baustelle Mauls eingeweiht.

Die Andrehfeier einer Tunnelbohrmaschinen ist immer ein bedeutender Moment. - Foto: GNews
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Die Andrehfeier einer Tunnelbohrmaschinen ist immer ein bedeutender Moment. - Foto: GNews

Die Andrehfeier einer Tunnelbohrmaschine ist immer ein bedeutender Moment: Am Mittwochnachmittag ist an der BBT-Baustelle Mauls, im Beisein hochkarätiger Gäste, die letzte der 3 Tunnelbohrmaschinen, welche den Brenner Basistunnel ausbrechen werden, gestartet.

Einen Monat nach dem Start der Zwillings-Tunnelbohrmaschine „Flavia" ist ab Mittwoch auch „Virginia" auf dem Weg und gräbt sich durch das Gestein bis zum Brenner.  Die beiden Tunnelbohrmaschinen mit einem Durchmesser von 10,7 Meter brechen die Haupttunnel aus und folgen nun der kleineren „Serena“ (mit einem Durchmesser von 6,8 Meter), welche derzeit den Erkundungsstollen ausbricht.

Vorbereitung im Herrenknecht-Werk in Deutschland 

Damit endet eine lange Vorbereitungsphase, in der vor 2 Jahren die Tunnelbohrmaschinen im Herrenknecht-Werk in Deutschland gebaut wurden, gefolgt vom herausfordernden Transport an die Baustelle, wo sie in den letzten 6 Monaten wieder zusammengebaut wurden.

An der Andrehfeier nahmen neben den Vorstandsmitgliedern der BBT SE, Raffaele Zurlo und Konrad Bergmeister, auch der Landeshauptmann der Provinz Bozen Arno Kompatscher und der Landeshauptmann der Provinz Trient Maurizio Fugatti teil. Für das Bundesland Tirol war der Landtagsabgeordnete Hermann Kuenz anwesend.

Augenmerk auf die Umwelt und die Region

Bevor sie den Tunnel erreichte, hielt die Delegation der Gäste im Basislager der Baustelle Mules an, um die neue, eigens für das Projekt errichtete Autobahneinfahrt einzuweihen.

2400 Personen arbeiten an der Realisierung 

Die Tätigkeiten zum Bau des Brenner Basistunnels erreichen somit ihren Höhepunkt. Rund 2400 Personen arbeiten für die Realisierung des Projekts, davon rund 1650 auf den beiden italienischen Baustellen (Eisackunterquerung und Mauls). „Von den Projektkosten in Höhe von 8 Milliarden wurden bereits 2 Milliarden investiert, und in den nächsten 10 Jahren werden weitere 6 Milliarden investiert: Ein Beweis für die bedeutenden wirtschaftlichen Auswirkungen, die der Brenner Basistunnel erzeugt.

stol

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