Donnerstag, 03. November 2016

Beben: Lokalaugenschein des Südtiroler Erkundungsteams

Das Erkundungsteam der Provinz Bozen führt weiterhin in den vom Erbeben betroffenen Gebieten Lokalaugenscheine durch.

Ein Bild der Zerstörung in Norcia. Südtiroler Einsatzkräfte sind derzeit im Bebengebiet und erkunden die Lage.
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Ein Bild der Zerstörung in Norcia. Südtiroler Einsatzkräfte sind derzeit im Bebengebiet und erkunden die Lage. - Foto: © LaPresse

Am Montag startete ein Team des Zivilschutzes in das vom Erbeben betroffene Gebiet in Mittelitalien. Seitdem führt es dort Erkundungen durch. Dabei werden Informationen zur allgemeinen Lage im Krisengebiet eingeholt und der mögliche Einsatz von Südtiroler Ressourcen in den Marken geprüft.

Vertreter des Erkundungstrupps, bestehend aus Mitarbeitern der Agentur für Bevölkerungsschutz und des Weißen Kreuzes, haben am Mittwoch Kontakt mit der Operativen Einsatzzentrale des Zivilschutzes in Macerata Kontakt aufgenommen. Daraufhin wurde mit den örtlichen Vertretern der Gemeinden Petriolo, Sant’Angelo in Pontano e Muccia die Lage besprochen. Am Donnerstag werden diese Operationen in den Gemeinden Acquacanina, Visso, Matelica, Tolentino e Camerino fortgesetzt.

Dabei wird vor Ort abgestimmt, wo und inwieweit der Einsatz von Containern für verschiedene Anwendungen in den zugeteilten Gemeinden notwendig ist und auch die Erreichbarkeit mit den Transportmitteln überprüft. Aufgrund der Straßensituation und allgemeinen Lage im Krisengebiet ist eine genaue und detaillierte Planung für einen effizienten Einsatz unumgänglich.

Weiterhin werden im Landeslagezentrum der Berufsfeuerwehr in Bozen alle notwendigen Daten und Informationen gesammelt und bewertet. Es besteht ein ständiger Kontakt zum Erkundungsteam im Krisengebiet. Alle Anfragen werden in Zusammenarbeit mit der staatlichen Zivilschutzbehörde, mit Vertretern der Regionen und Autonomen Provinz Trient, sowie den lokalen Behörden besprochen und behandelt.

stol

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