Auch angesichts des Anstiegs der Arbeitslosigkeit ist es nötig, eine breitere Bevölkerungsschicht finanziell zu unterstützen, wobei die Maßnahmen jenen zugute kommen müssen, die sie wirklich benötigen. Dabei müssen das Einkommen und das Vermögen der Personen berücksichtigt werden, was durch eine verstärkte Anwendung der EEVE/DURP Erklärung möglich ist", so Ebner.Die Situation, die aus dem Caritasbericht zur Armut 2013 hervorgehe, sei sehr besorgniserregend und könne nicht durch einmalige Zuwendungen verbessert werden. „Es muss auf neue Formen des Einkommens gesetzt werden, wie das bedingte Mindesteinkommen, das in Europa bereist sehr verbreitet ist.“ Dabei handle es sich um universelle Fürsorgeleistungen, die an klare Bedingungen gebunden seien. „Das Armutsrisiko trifft nicht nur ältere Menschen, sondern in zunehmenden Maße auch Menschen im erwerbsfähigen Alter, die ihre Arbeit verloren haben und die, angesichts der angespannten Lange auf dem Arbeitsmarkt, Schwierigkeiten haben, eine neue Beschäftigung zu finden“, so Alfred Ebner abschließend.