Beide Ereignisse endeten glücklicherweise ohne Folgen für die Beteiligten, berichtet die italienische Tageszeitung „l'Adige“. Besonders der zweite Fall sorgte jedoch für Aufmerksamkeit, da sich der Jugendliche nicht auf einem abgelegenen Weg befand, sondern auf einer der wichtigsten Verkehrsverbindungen des gesamten Berggebiets.<BR /><BR />In den vergangenen Wochen häuften sich im Trentino die Meldungen über Begegnungen mit Bären. Erst vor etwa zwei Wochen war eine 27- Jährige einer Bärin mit drei Jungen begegnet ( <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/schock-im-trentino-27-jaehrige-begegnet-baerin-mit-drei-jungen" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">hier lesen Sie mehr dazu</a>). Nahe der Ortschaft Ranzo im Trentino stand ein Paar beim Wandern plötzlich ebenfalls einer Bärin gegenüber. Das Raubtier ging sogar zum Scheinangriff über und kam den Wanderern gefährlich nahe ( <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/schockmomente-im-trentino-baerin-kommt-wanderern-gefaehrlich-nah" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">hier lesen Sie mehr dazu</a>).<BR /><BR />Die Sorgen der Bürger, der Bewohner und auch jener Menschen, die derzeit in den betroffenen Gebieten ihren Sommeraktivitäten nachgehen, seien deshalb nicht zu unterschätzen. Der Grundsatz ist klar: Es müsse nicht grundsätzlich auf Wanderungen, Spaziergänge oder andere Aktivitäten verzichtet werden. Angesichts der aktuellen Situation sei es jedoch notwendig, besonders aufmerksam zu sein.<BR /><BR />Dies betonten auch die Präsidenten der Ortsteile Bondone und Sardagna, Dennis Daprà und Gianluigi Tonidandel, gegenüber der italienischen Tageszeitung „l'Adige“. „Das Thema Bären ist inzwischen ein bekanntes Problem, das schon seit langer Zeit besteht“, erklärte Dennis Daprà. „Es gibt ein Meldesystem, das auch bei den jüngsten Sichtungen offenbar richtig funktioniert hat. Wir wissen aber, dass die Sorge, alleine in den Wäldern unterwegs zu sein, mittlerweile Realität geworden ist. Und das wird sich nicht ändern, solange keine bedeutenderen Maßnahmen ergriffen werden.“<h3> Auf eigenes Verhalten achten und wachsam sein</h3>Daprà richtete deshalb einen Appell an alle, die das Gebiet nutzen: „Es ist wichtig, die richtigen Verhaltensregeln einzuhalten und zu respektieren, sich möglichst in kleinen Gruppen zu bewegen und zu vermeiden, alleine an abgelegene Orte zu gehen.“<BR /><BR />Gleichzeitig wies er darauf hin, dass nicht nur Begegnungen im Wald ein Thema seien: „Wir wissen auch, dass sich die Bären manchmal den Wohnhäusern nähern. Und auch das ist ein Problem, das schwer zu lösen ist.“ Auch Gianluigi Tonidandel rief dazu auf, auf das eigene Verhalten zu achten und weiterhin wachsam zu bleiben. Gleichzeitig müsse man sich der aktuellen Situation in den Bergen bewusst sein.<BR /><BR />„Wir wissen, dass es in dieser Zeit mehrere Meldungen über Sichtungen gegeben hat und dass im Bondone einige Exemplare unterwegs sind. Glücklicherweise ist bisher nichts passiert. Wir sind uns dieser Situation bewusst, aber mehr als die guten Verhaltensweisen und die Hinweise zu befolgen, die uns von der Forstverwaltung gegeben werden, können wir nicht tun.“<BR /><BR />Tonidandel betonte abschließend: „Die Situation besteht seit Jahren, wir müssen damit leben. Gleichzeitig wissen wir auch, dass die Zuständigkeit für dieses Thema beim Land liegt. Daher können wir nur hoffen, dass nichts Schwerwiegendes passiert.“