Die WHO sei mit Hochdruck dabei, auch kleine Kliniken mit Material wie Handschuhen und Schutzkleidung zu beliefern und das Personal zu schulen, um Ansteckungen zu verhindern. Von 177 untersuchten Kliniken hätten zunächst nur vier die Kapazität und das Material gehabt, um alle Mitarbeiter richtig zu schützen.<BR /><BR />Eine Herausforderung sei, dass bei diesem Ausbruch nur zehn Prozent der Infizierten die für Ebola typischen Symptome, besonders Blutungen, hätten. Deshalb blieben viele Menschen im Glauben, sie hätten etwa Malaria, zu lange zu Hause, statt spezialisierte Ebola-Behandlungszentren aufzusuchen. Das erhöhe die Gefahr von Ansteckungen innerhalb der Familie und in kleinen Kliniken, sagte Belizaire. Insgesamt nannte sie 896 bestätigte Infektionen, darunter 232 Todesfälle. „Einen Monat nach Erklärung des Ausbruchs ist die Lage weiterhin ernst und entwickelt sich ständig weiter“, sagte sie.