Die Videos, die Filmemacher Andrea Pizzini auf der Covid-Intensivstation des Bozner Krankenhauses gedreht hat, zeigen das, was die meisten Menschen in den vergangenen Monaten lieber nicht hätten sehen wollen, was aber gerade deshalb zu zeigen so wichtig war: Wie die Erkrankten dort um ihr Leben kämpfen – und gegen das Virus. Viele von ihnen haben den Kampf verloren.<BR /><BR />Bruno aber hat ihn gewonnen. „Ich war gerade bei ihm. Er sieht 10 Jahre jünger aus als noch im März“, freut sich Andrea Pizzini.<BR /><BR />2-mal hatte Bruno intubiert werden müssen. Im Video hatte er gesagt: „Ich war dem Tod nahe und habe mich gefragt, warum es mich erwischt hat. Ich weiß es nicht. Wenn ich wieder zu Hause bin, möchte ich auf die Beine kommen, fit werden. Ich würde gerne Spaziergänge machen und dann wieder mit der Malerei anfangen.“<BR /><BR /> <video-jw video-id="F389TrCC"></video-jw> <BR /><BR />Genau das hat er nun auch geschafft: „Er malt und hört Musik dazu, italienischen Pop und Rock“, berichtet Pizzini. Es ist dieselbe Musik, die sich Bruno auch in der Bozner Intensivstation immer wieder gewünscht hat und die ihm wohl auch dabei geholfen hat, den Kampf gegen das Virus zu gewinnen.<BR /><BR />Ärzte und Pfleger im Bozner Krankenhaus freuen sich mit: Seine Genesung ist ein Zeichen der Hoffnung – auch für sie, die in diesen Monaten Übermenschliches geleistet haben und noch immer leisten.<BR /><BR />Andrea Pizzini arbeitet indes weiter am „Wellenbrecher“-Filmprojekt, für das er 15 Covid-Patienten und ihre Familien durch die Pandemie begleitet hat.