<BR /><BR />Der eigentliche Vorfall ereignete sich bereits am 22. August in den frühen Morgenstunden. Die beiden Frauen hatten laut Aussendung der Carabinieri die Eingangstür eines Einfamilienhauses aufgebrochen und Bargeld entwendet. <BR /><h3> Einbruch von Überwachungskamera gefilmt </h3>Dank der Aufnahmen von Überwachungskameras eines Nachbarhauses erhielten die Carabinieri wertvolle Hinweise. Auf den Bildern ist unter anderem zu sehen, wie die Täterinnen über den Zaun steigen und sich gewaltsam Zugang zum Haus verschafften.<BR /><BR /><BR />Mithilfe der Auswertung des Bildmaterials weiterer Überwachungskameras im Unterland konnte nicht nur der Einbruch, sondern auch der Fluchtweg der Verdächtigen detailliert rekonstruiert werden.<h3> Fall auch dank gutem Erinnerungsvermögen gelöst </h3>Ausschlaggebend war schließlich das gute Erinnerungsvermögen der Beamten der Carabinieri-Station Kurtatsch, die in obengenannte Aufnahmen Einsicht nahmen. <BR /><BR />Jene der beiden Frauen waren nämlich bekannte Gesichter: Die Carabinieri hatten sie 2 Tage vor dem Einbruch im Rahmen einer Routinekontrolle identifiziert. Wie sich herausstellte, waren beide Frauen vorbestraft und sind außerhalb Südtirols wohnhaft. <BR /><BR /><BR /><h3> Kapillare Verteilung der Carabinieri führte zu Ermittlungserfolg </h3>„Die Operation der Beamten der Carabinieri-Station von Branzoll zeigt die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Einheiten sowie des strategischen Einsatzes von Überwachungstechnologien auf“, so Hauptmann Federico Seracini, der Kommandant der Carabinieri-Kompanie von Neumarkt.<BR /><BR />„Die Täterinnen konnten dank Synergie zwischen den Kompanien und Stationen rasch identifiziert werden – auch das zeigt, dass unsere kapillare Verteilung ein Erfolgsfaktor im Kampf gegen Vermögensdelikte ist.“<BR /><BR />Die Ermittlungen dauern an, um zu klären, ob die beiden Frauen auch für andere Einbrüche in der Umgebung in verantwortlich sein könnten. Die Carabinieri verschärfen in den Wintermonaten ihre Kontrollen und rufen die Bürger dazu auf, auch beim kleinsten Verdacht die Notrufnummer 112 zu wählen.