Eine Summe, die nur schwer zu stemmen sein wird. Ins Gewicht fallen bei der Kostenschätzung vor allem der Grunderwerb von der Gesellschaft BBG Trading, die im Besitz der auf dem Virgl bestehenden Anlagen und auch eines Großteils des Waldgebietes ist. Die Schätzung für den Grunderwerb beläuft sich auf 4,5 bis 9,3 Millionen Euro.Zehn bis 16 Millionen Euro würde hingegen der Neubau des Kulturzentrums kosten, das Benedikter für den Virgl anpeilt. Derzeit sei es so, berichtet Benedikter bei seiner Präsentation, dass das Bergrestaurant samt Bergstation und das ehemalige Hotel „Schönblick“, also jene Kubatur, die am Virgl noch erhalten ist, in einem denkbar schlechten baulichen Zustand seien.„Beide Gebäude könnten abgerissen werden“, erklärt Benedikter. Ein Denkmalschutz liege nicht vor, sehr wohl jedoch ein Ensembleschutz und natürlich die Landschaftsschutzbestimmungen, die für den Virgl gelten.Kultur- und Technologiezentrum am VirglAnstatt des alten Hotels samt Restaurant könnte – so schlägt Benedikter vor – ein Kulturzentrum mit Restaurant und Terrasse entstehen. „Ein Kulturzentrum, das einerseits einige klassische Strukturen wie Ausstellungsräume, Museum, Kongresssaal und Konzertsaal umfassen könnte, und zudem oder alternativ auch eine Kreativzone für Jugendliche und Studenten“, ergänzt Benedikter, der sein Konzept am Donnerstagabend im Gemeinderat vorstellte.Dazu zähle eventuell ein Technologiezentrum Uni/Eurac oder auch ein Jugendzentrum bzw. ein Ort für Veranstaltungen für die Jugend.Zur Erschließung des Virgls, die zweifelsohne nicht über die heute vorhandene Straße erfolgen kann, wenn der Virgl von mehr Menschen besucht wird, schlägt Benedikter eine Umlaufbahn vor, die 3000 Personen pro Stunde transportieren könnte.pir/D__________________________________________________Mehr zum Projekt von Gemeinderat Rudi Benedikter lesen Sie in der Freitag-Ausgabe der Tageszeitung „Dolomiten“.