Freitag, 22. Juli 2016

Benko-Projekt nimmt eine weitere Hürde

In Sachen Benko-Kaufhaus treffen sich die Streitparteien am 26. Oktober neuerlich vor dem Verwaltungsgericht. Wie am Donnerstag bekannt wurde, haben die Richter entschieden, dass der Antrag auf Aussetzung des Verwaltungsverfahrens nicht angenommen wird.

René Benko will in Bozen sein Kaufhausprojekt verwirklichen.
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René Benko will in Bozen sein Kaufhausprojekt verwirklichen.

Die Erlebnishaus-Gesellschaft hatte Ende Juni einen Rekurs gegen die Unterschrift des Ex-Kommissärs Michele Penta unter die programmatische Vereinbarung hinterlegt und im gleichen Atemzug die Aussetzung des gesamten Verwaltungsverfahrens beantragt. Die Anhörung fand am vergangenen Dienstag statt.

Am Donnerstag wurde die Entscheidung der Verwaltungsrichter bekannt. Erlebnishaus-Anwalt Dieter Schramm bezeichnet sie als „inhaltlich wenig aussagekräftig.“ In ihrem Beschluss haben die Verwaltungsrichter wissen lassen, dass in ihren Augen keine Gefahr in Verzug zu erkennen sei. Zudem stellten sie in diesem Zusammenhang klar, dass das „öffentliche Interesse höher zu bewerten sei als die Chance für den Privaten“. Im Klartext: Der Antrag wurde abgelehnt.

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Die Streitparteien treffen sich am 26. Oktober wieder vor Gericht. Einen ausführlichen Bericht dazu lesen Sie in der Freitag-Ausgabe des Tagblatts „Dolomiten“.

stol