Was sie zu dieser Aussage bewegt? Zu viel Enttäuschung und Wut habe sich in den letzten Monaten und Jahren in ihr aufgestaut, so Brigitte W., Mutter von Benkos Ehefrau Nathalie (41), gegenüber „Bild“. <BR /><BR />Die Staatsanwaltschaft beschäftigt sich mit dem Fall, Betrugsermittlungen und Konkursverfahren laufen. „René gehört hinter Gitter. Ihm ist das ganze Geld zu Kopf gestiegen“, so Frau W. im Interview mit „Bild“. Und weiter: „René ist größenwahnsinnig geworden. Mir tun alle Menschen leid, die seinetwegen viel Geld und ihre Existenz verloren haben.“<h3> „Die haben genug Geld beiseite geschafft“</h3>Seit Monaten beherrscht der Untergang des Signa-Imperiums die Schlagzeilen. Anfang März hat Benko auch Privatinsolvenz angemeldet. Mindestens gleich lang stellt sich die Frage: Kann es wirklich sein, dass Signa-Gründer René Benko alles verloren hat? Medien-Recherchen legen nahe, dass der Milliardär schon vor Jahren einen Weg gefunden haben könnte, um einen Teil des Geldes zu retten. <BR /><BR />Und auch Brigitte W. bezweifelt, dass René Benko und ihre Tochter finanzielle Probleme haben: „Sie haben genug Geld beiseite geschafft. Wenn die Justiz nicht eingreift, werden sie einfach weiterhin ein Leben in Luxus führen: mit teuren Häusern, edlen Pferden und Bodyguards. Sie werden weiterhin in ihrer blauen Grotte planschen“, sagt sie gegenüber „Bild“.<h3> Kein Kontakt mehr zur einzigen Tochter</h3>Im Interview besprochen wurde auch, wie sich das ehemals innige Verhältnis zu ihrer einzigen Tochter durch Benko und das viele Geld verändert hat. <BR /><BR />Am Anfang habe Nathalie ihr noch alles erzählt. „Sie kam nach einer Party in Seefeld nach Hause und sagte zu mir: Mama, ich habe jemanden kennengelernt, der ist nicht mein Typ.“ <BR /><BR />Doch Benko gab nicht auf. „Er ließ sie von einem Chauffeur abholen. Ich lieh ihr meine Designer-Taschen und Kleidung für ihre Treffen mit ihm. Und er begann zu joggen und sich die Haare zu schneiden. Alles für Nathalie“, so Brigitte W. im Bild-Interview.<h3> „Damals brach eine Welt für mich zusammen“</h3>Doch das enge Mutter-Tochter-Verhältnis zerbrach wenig später und die Beziehung zwischen Frau W. und dem Ehepaar Benko ist seit Jahren praktisch nicht mehr existent. <BR /><BR />Die Hochzeit im Jahr 2010 markierte den Tiefpunkt. „Ab diesem Tag war sie einfach weg. Ich war nicht einmal zur Hochzeit eingeladen“, erzählte Benkos Schwiegermutter gegenüber „Bild“. Bis heute wisse sie nicht, warum. „Damals brach für mich eine Welt zusammen.“<BR /><BR />