Donnerstag, 13. Juni 2019

Berg- und Höhlenrettung: „Stationen müssen angepasst werden“

Die 22 Rettungsstellen der Südtiroler Berg- und Höhlenrettung (CNSAS) sind im vergangenen Jahr zu mehr als 1500 Einsätzen ausgerückt. Um weiterhin einen effizienten Dienst gewährleisten zu können, bedarf es nun jedoch einer Anpassung besagter Rettungsstellen.

Mehr als 1500 Einsätze haben die Berg- und Höhlenretter 2018 absolviert. - Foto: Berg-und Höhlenrettung Südtirol
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Mehr als 1500 Einsätze haben die Berg- und Höhlenretter 2018 absolviert. - Foto: Berg-und Höhlenrettung Südtirol

Die Südtiroler Berg- und Höhlenrettung (CNSAS) ist eine Freiwilligenorganisation, die 1954 gegründet wurde und Teil des Landeszivilschutzes ist. Verteilt auf ganz Südtirol verfügt der CNSAS über 22 Rettungsstellen, die in der Bergung von Verunglückten, Gefährdeten und Vermissten sowie im Bereich der Vorbeugung von Bergunfällen tätig sind.

„Einige der insgesamt 22 Stationen der Südtiroler Berg- und Höhlenrettung platzen aus allen Nähten und entsprechen nicht mehr den heutigen Ansprüchen“, berichteten Giorgio Gajer und Florian Seebacher, jeweils Präsident und Koordinator des CNSAS bei einem Treffen mit Bevölkerungsschutzlandesrat Arnold Schuler und Ressortdirektor Klaus Unterweger.

Im Jahr 2018 wurden von den 22 Ortsstellen rund 1513 Einsätze getätigt, Tendenz steigend. Um weiterhin einen effizienten Dienst gewährleisten zu können, bedarf es nun der Anpassung der Bergrettungsstationen.

Foto: Berg- und Höhlenrettung CNSAS

Foto: Berg- und Höhlenrettung CNSAS

Betroffen sind insbesondere die Ortsstellen Bozen, Sterzing, Eppan und Melag, die über keine angemessenen Räumlichkeiten für die Bergretter und die Einsatzfahrzeuge verfügen. Für die Anpassung dieser Stationen wurden bereits Projekte eingereicht, die nun finanzielle Unterstützung benötigen.

Besonders kritisch sei auch die Situation der Landesleitung in Bozen, die für die Organisation, Verwaltung und Koordination zuständig ist, berichteten Gajer und Seebacher. Diese Situation sei absolut prioritär zu behandeln. 

„Die Vereinstätigkeit ist für die Bevölkerung essenziell und kann daher auf unsere vollste Unterstützung zählen“, versicherte Landesrat Schuler abschließend.

stol/lpa

stol