Freitag, 18. März 2016

Bergführer entdeckt zufällig Mann in Gletscherspalte

Ein Bergführer hat Freitagmittag im Bereich der 3.768 Meter hohen Wildspitze in den Ötztaler Alpen zufällig einen in eine Gletscherspalte gestürzten Tourengeher entdeckt. Der Mann setzte die Rettungskette in Gang, woraufhin der Verunglückte von Bergrettern aus rund zwölf Metern Tiefe geborgen wurde, teilte die Polizei der APA mit. Er schwebt aber in akuter Lebensgefahr.

Der 48-jährige deutsche Tourengeher hätte den Sturz in die Gletscherspalte wohl nie überlebt, wenn er nicht zufällig entdeckt worden wäre.
Der 48-jährige deutsche Tourengeher hätte den Sturz in die Gletscherspalte wohl nie überlebt, wenn er nicht zufällig entdeckt worden wäre. - Foto: © D

Der Alpinist war zunächst ansprechbar, erlitt laut Exekutive jedoch ein Polytrauma. Er wurde mit dem Rettungshubschrauber in die Innsbrucker Uni-Klinik geflogen. Dort wurde er im Schockraum behandelt.

Laut Angaben von ORF Tirol habe es am Freitagnachmittag aus der Innsbrucker Klinik geheißen, der Mann schwebe in akuter Lebensgefahr. Der Mann war stark unterkühlt, möglicherweise könnte ihm diese starke Unterkühlung aber das Leben gerettet haben. Bei dem 48-jährigen Mann handelt es sich um einen in Nordtirol lebenden Deutschen.

Der Bergführer hatte den Verunglückten zufällig entdeckt, als er beim Skidepot in eine Spalte schaute. Er alarmierte sofort die Rettungskräfte. Im Einsatz standen rund zwölf Mann der Bergrettung sowie ein Rettungshubschrauber und ein Polizeihubschrauber.

apa

stol