Gasparri verunglückte Mittwochmorgen, fast am Gipfel der Großen Zinne, den er gemeinsam mit zwei weiteren Personen über die Normalroute bestieg. Als Seilführer stürzte er plötzlich ab.<BR /><BR />Einer seiner beiden Begleiter schlug Alarm, nachdem er Gasparri plötzlich fallen hörte, ihn jedoch aufgrund eines Felssporns nicht mehr sehen oder hören konnte. Die Begleiter konnten nur noch den Rettungsdienst 118 alarmieren.<BR /><BR />Die Crew an Bord des Rettungshubschraubers „Falco“ flog in Richtung Drei Zinnen und entdeckte Gasparris leblosen Körper in einer Rinne. Ein Notarzt und ein Techniker wurden in der Nähe des Unglücksorts abgesetzt, konnten jedoch nur noch den Tod feststellen.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1214142_image" /></div> <BR /><BR />Während der Hubschrauber die beiden unter Schock stehenden Begleiter ins Tal brachte, wurde Gasparris Leichnam von den Bergrettern an eine Stelle gebracht, an der der Bergungsvorgang per Winde erleichtert werden konnte. Anschließend wurde der Körper zur Basisstation bei der Berghütte Auronzo gebracht und dort der Finanzpolizei und dem Bestattungsdienst übergeben.<BR /><BR />Franco Gasparri war seit 1985 Mitglied des Alpenrettungsdienstes und gehörte zu den ersten Luftrettungstechnikern. An Bord der Hubschrauber Falco und Leone brachte er seine Kompetenz bei der Rettung von Menschen in Not ein. Er wird vom Alpenrettungsdienst Belluno als „Freund, Seilkamerad, erfahrener Alpinist, gewissenhafter Bergführer, engagierter Retter sowie als leidenschaftlicher Forscher und Autor über die Geschichte seiner Berge“ beschrieben.