Donnerstag, 21. März 2019

Bergrettung: 2018 über 7000 Stunden im Einsatz

Kürzlich hat der Bergrettungsdienst im AVS Bozen seine Jahreshauptversammlung abgehalten. Dabei konnte auf ein arbeitsreiches und intensives Jahr 2018 zurückgeblickt werden. Der Rettungsstellenleiter Hansjörg Prugg konnte die zahlreich vertretene Mannschaft sowie einige Ehrengäste zur Jahreshauptversammlung begrüßen.

Bei der Jahreshauptversammlung blickte der Bergrettungsdienst auf ein erfolgreiches Jahr zurück. - Foto: BRD
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Bei der Jahreshauptversammlung blickte der Bergrettungsdienst auf ein erfolgreiches Jahr zurück. - Foto: BRD

Nach einem kurzen Gedenken an alle in den Bergen Verstorbenen, an alle verstorbenen Angehörigen der Rettungsdienste und an die verstorbenen Familienmitglieder unserer Mannschaft blickte er auf das Jahr 2018 zurück.

Der Mitgliederstand beträgt 40 Frauen und Männer, die sich aus 28 aktiven Mitgliedern, 10 Anwärtern (Mitglieder in Ausbildung) und 2 Mitgliedern außer Dienst zusammensetzen. 2 Mitglieder, Friedl Brancalion und Manuel Luterotti, konnten im vergangenen Jahr die Ausbildung zum Bergretter erfolgreich abschließen. 3 neue Anwärter, Lena Gufler, Othmar Kanton und Eugen Rungaldier, konnten als Anwärter in die Gruppe aufgenommen werden.

Fast 60 Einsätze im vergangenen Jahr 

2018 wurde der BRD Bozen zu 57 Einsätzen gerufen. Die Mitglieder führten 14 Übungen durch und absolvierten 128 Tätigkeiten wie Bereitschaftsdienste, Präventionsveranstaltungen, Monatstreff und so weiter. Die Bergretter besuchten außerdem 51 Ausbildungskurse. Insgesamt wurden bei 250 Aktivitäten 7218 Stunden geleistet.

Fritz Obexer berichtete als Leiter der Hundeführer des Bezirkes Bozen über deren Tätigkeiten. Die 6 Hundeführer waren bei Einsätzen, Übungen und Kursen, Bereitschaftsdiensten sowie weiteren Tätigkeiten 1228 Stunden für den Bergrettungsdienst unterwegs.

Ein 50-Jahre-Jubilar wurde geehrt 

Nach dem Kassabericht mit Entlastung des Kassiers Robert Frenademez konnte ein Jubiläum gefeiert werden. Der Rettungsstellenleiter dankte Luis Kammerlander, der seit fünfzig Jahren fleißig seinen Dienst für den Bergrettungsdienst Bozen leistet. Laut Hansjörg Prugg ist dies ein Beispiel für die für die Bergrettung typische langjährige aktive Mitgliedschaft in unserer Rettungsorganisation.

Der für Zivilschutz zuständige Stadtrat Luis Walcher bedankte sich für die umfangreiche Tätigkeit und unterstrich die Wichtigkeit der Ausbildung, die Grundlage für das notwendige Vertrauen im Einsatz der Mitglieder untereinander ist. Hannes Unterhofer vom Weißen Kreuz und Florian Egger von der FF Jenesien überbrachten ebenfalls Grußworte.

Der Rettungsstellenleiter schloss die Jahreshauptversammlung mit einem großen Dankeschön an den Ausschuss für die gute Zusammenarbeit, an alle Mitglieder für ihren großen Einsatz und besonders an die Familien zu Hause für ihre Geduld und lud zum gemütlichen Ausklang des Abends ein.

stol

stol