Samstag, 23. Juni 2018

Bergrettung Meran gleich dreimal im Einsatz

Die Bergrettung Meran hat am Samstag dreimal ausrücken müssen, um Wanderer in Not zu retten. Ernsthaft verletzt hat sich zum Glück niemand.

Zu drei Notfällen musste die Bergrettung Meran am Samstag ausrücken.
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Zu drei Notfällen musste die Bergrettung Meran am Samstag ausrücken.

Ein Vater ist mit seiner Tochter in den Klettersteig Hoachwool eingestiegen. Im Sektor 23 des Klettersteiges befiel die 11-jährige eine Panikattacke. Der Vater setzte gegen 9.30 Uhr den Notruf ab und die Bergrettung Meran rückte mit vier Mann aus. Diese stiegen den Klettersteig auf bis sie zu den zwei Kletterern gelangten.

Sie beruhigten das Mädchen und den Vater, seilten sie ab und begleiteten die zwei bis ins Tal. Der Einsatz dauerte ca. drei Stunden.

Zeitgleich bei Unterstell

Eine Schweizerin aus Luzern verletzte sich beinahe zur selben Zeit beim Abstieg bei der Aussichtsplattform bei Unterstell (1300 m) den Knöchel. Sie konnte nicht mehr weiter gehen und setzte einen Notruf ab. Die Bergrettung Meran fuhr mit ihrem Einsatzjeep zum Gasthof Unterstell. Von dort stieg sie mit der Gebirgstrage und der Vakuummatratze zur Verunfallten auf.

Diese wurde erstversorgt, dann abtransportiert und dem Einsatzwagen vom Weißen Kreuz Naturns übergeben. Dieser Einsatz dauerte ungefähr eine Stunde.

Letzter Einsatz am Nachmittag

Gegen 16 Uhr wurde die Bergrettung Meran zum dritten Mal aufgeboten. Ein deutsches Ehepaar hatte sich beim Wandern vom Gsteirhof (1380 m) zum Taser aus den Augen verloren.

Der Ehemann setzte den Notruf ab, seine Frau sei verloren gegangen. Die Bergrettung Meran begab sich in das Einsatzgebiet und eine Einheit klärte mit dem Ehemann die Dynamik ab.

Nach ca. einer Stunde konnte der Einsatz aber beendet werden, weil die Ehefrau schon im Hotel war und hatte von den Sorgen ihres Mannes nichts mitbekommen.

stol

stol