Freitag, 05. Juli 2019

Bergrettung Meran rettet Mann nach Absturz

Zu gleich 2 Einsätzen mussten die Männer der Bergrettung Meran am Freitag ausrücken. In einem Fall eilten sie einem abgestürzten Einheimischen zu Hilfe, im zweiten Fall einer verletzten Uraluberin.

Die Landesnotrufzentrale alarmierte die Bergrettung Meran, welche nach einer telefonischen Abklärung den Rettungshubschrauber Pelikan 1 anforderte. - Foto: BRD Meran
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Die Landesnotrufzentrale alarmierte die Bergrettung Meran, welche nach einer telefonischen Abklärung den Rettungshubschrauber Pelikan 1 anforderte. - Foto: BRD Meran

Gegen 11.30 Uhr rutschte ein Südtiroler Bergsteiger beim Abstieg über den Südgrat vom Lodner (3219 Meter) auf einem Schneefeld (auf etwa 2750 Meter) aus. Er stürzte rund 40 Meter ab und verletzte sich dabei an den Beinen und zog sich Prellungen und Abschürfungen zu. Da es in besagter Zone keinen Handyempfang gibt, stieg sein Begleiter zur Lodnerhütte (2259 Meter) ab und setzte dort etwa 1,5 Stunden nach dem Unfall den Notruf ab. 

Die Landesnotrufzentrale alarmierte daraufhin die Bergrettung Meran, welche nach einer telefonischen Abklärung einen Rettungshelikopter anforderte. In Dorf Tirol wurde ein Bergretter vom Pelikan 1 aufgenommen und zum Lodner geflogen. Der Verletzte wurde erstversorgt und für eine Windenbergung vorbereitet. Der Hubschrauber brachte  den Verunfallten ins Krankenhaus Meran. 

Deutscher Urlauber ebenfalls verletzt

Am frühen Nachmittag gegen 15.20 Uhr wurde die Bergrettung Meran erneut angefordert. In der Nähe der Obisellalm (2160 m) hatte sich ein deutscher Wanderer, der 45-jährige M.D. eine schmerzhafte Knöchelverletzung zugezogen. Es wurde erneut der Rettungshubschrauber angefordert, der eine Bergretterin mit an den Unfallort brachte. Nach der Erstversorgung wurde der Patient ins Meraner Krankenhaus geflogen.

stol

stol