Eine Gruppe Touristen aus Mailand hat das schöne Winterwetter am gestrigen Donnerstag genutzt, um mit der neuen Umlaufbahn auf den Rosskopf zu fahren und dort eine kleine Wanderung zu unternehmen. 2 Personen aus dieser Gruppe entschieden sich den Ausflug noch ein wenig zu verlängern und eine Zusatzwanderung durchzuführen.<BR /><BR /> Als die beiden jedoch bis bei Einbruch der Dunkelheit nicht zurückgekehrt waren und sie telefonisch nicht erreichbar waren, machte sich der Rest der Gruppe Sorgen. Über die Angestellten der Neuen Rosskopf AG wurde schließlich gegen 17 Uhr Alarm geschlagen. Wie die Bergrettung in Erfahrung bringen konnte, wollten die beiden Abgängigen in der Gegend der Vallming Alm eine Rundtour machen. <BR /><BR />Um die Bergretter schnellstmöglich zum Ausgangspunkt der Wanderung zu bringen, wurde die Umlaufbahn in Betrieb genommen und auf Pistenfahrzeuge zurückgegriffen. Somit konnte die Suche ohne zusätzliche Verzögerungen gestartet werden. Die möglichen Routen der Beiden wurden durch mehrere Gruppen der Bergrettung systematisch abgesucht. Gleichzeitig wurde bei völliger Dunkelheit, mit Unterstützung des Notarzthubschraubers Aiut Alpin, die Gegend ausgekundschaftet.<BR /><BR />Nach längerer Suche konnten die Bergretter Fußspuren entdecken, die bis auf eine Höhe von 2000 Metern führten. Die Urlauber hatten einen Rundweg begehen, der mit einer Gehzeit von 40 Minuten angegeben war, beschreiten wollen. Diesen Weg konnten sie jedoch nicht finden und haben sich folglich verirrt. Sie folgten einer Skispur bis sie zu besagter Hirtenunterkunft (Hütte) kamen, wo sie schließlich Zuflucht suchten. Dort konnten sie die Retter entdecken.<BR /><BR />Die Wanderer wurden mit dem Hubschrauber des Aiut Alpin nach Sterzing gebracht. Einer der beiden hatte sich eine Knöchelverletzung zugezogen, welche im Krankenhaus Sterzing behandelt wurde. Im Einsatz standen die Bergrettung des AVS Sterzing, die Bergrettung des CNSAS, die Bergrettung der Finanzwache, die Hundeführer des AVS und der Aiut Alpin.<BR />