<BR /> <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/bekannter-unternehmer-stirbt-bei-bergunfall-im-ahrntal" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Wie berichtet</a>, kam am Neujahrstag ein 53-jähriger Tourist aus der Lombardei, Gianluca Lombardi, im Ahrntal ums Leben. Er rutschte auf einer Forststraße aus und stürzte anschließend rund 80 Meter in die Tiefe. Der dringende Appell der Experten lautet daher: niemals ohne Grödel losgehen.<h3> Durch Schneemangel: Auf eisige Wege ausgewichen</h3> „Der derzeitige Schneemangel schränkt Skitouren und Schneeschuhwanderungen stark ein. Viele weichen deshalb auf Wanderungen zu Fuß aus. Doch Wege und Forststraßen wirken oft harmlos, können aufgrund von Eis jedoch äußerst gefährlich sein", erklärt Alberto Covi, Präsident des Bergrettungsdienstes CNSAS im Italienischen Alpenclub (CAI). <BR /><BR />„Ein Sturz auf einem Weg, den man im Sommer vielleicht schon hundertmal begangen hat, kann unter diesen Bedingungen tödlich enden. Gerät man auf einen vereisten Hang, rutscht man ungebremst talwärts", so Covi weiter. Erst vor wenigen Tagen war ein Wanderer im Pfitschtal auf einem Weg ausgerutscht. Der Unfall hätte schwerwiegende Folgen haben können, wäre der Sturz nicht durch eine Schneeablagerung einer alten Lawine abgefangen worden, berichtet Covi.<h3> Extrem Kälte und frühe Dunkelheit</h3> „Wer in diesen Tagen in den Bergen unterwegs ist, muss zudem die extreme Kälte berücksichtigen. Besonders Bergwanderer, die alleine unterwegs sind, setzen bei selbst scheinbar harmlosen Stürzen ihr Leben aufs Spiel." Derzeit steigen die Temperaturen auf 2.000 Metern nicht über minus zehn Grad. „Hinzu kommt, dass es früh dunkel wird und der Rückweg ins Tal rechtzeitig angetreten werden muss. Eine angemessene Ausrüstung ist daher unerlässlich. Grödel sind günstig, ihr Gewicht ist minimal, nehmen im Rucksack wenig Platz ein und sie können Leben retten", betont Covi abschließend.