Donnerstag, 03. Oktober 2019

Bergsteiger gerät am Tschigat in Not

Ein 40-jähriger italienischer Bergsteiger hatte am Donnerstag den 3000 Meter hohen Tschigat in der Texelgruppe erklommen und geriet beim Abstieg in arge Bergnot.

Am Donnerstag rückte der Bergrettungsdienst im AVS von Meran zu gleich 3 Einsätzen aus.
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Am Donnerstag rückte der Bergrettungsdienst im AVS von Meran zu gleich 3 Einsätzen aus. - Foto: © BRD Meran

Nach mehreren fehlgeschlagenen Versuchen im Schnee den richtigen Weg zu finden,setzte der Mann nach mehreren Stunden gegen 16.30 Uhr einen Notruf ab.
Die Bergrettung Meran flog mit dem Rettungshubschrauber Pelikan1 zum Gipfel und holte den mitgenommenen Bergsteiger aus Bologna mittels Seilwinde in den Hubschrauber.

Der Italiener wurde zum Zwischenlandeplatz geflogen und vom Arzt untersucht. Die Bergrettung Meran brachte ihn dann zu seinem Auto.
Neben diesem Einsatz wurde die Bergrettung Meran am Donnerstag noch zu 2 weiteren Einsätzen gerufen.

Ein 61-jähriger Wanderer klagte in der Nähe der Kirchsteigeralm (1945 Meter) über Unwohlsein und Kreislaufproblemen. Nach einer telefonischen Abklärung entschied man sich den Rettungshubschrauber zu schicken, um möglichst schnell eine medizinische Versorgung zu ermöglichen.
Parallel zum Pelikan 2 fuhr eine Mannschaft mit dem Einsatzwagen zur Kirchsteigeralm, um die Angehörigen ins Tal zu begleiten.

Noch während der Arzt den Patienten versorgte, wurde die Bergrettung Meran in Richtung Kuhleitenhütte (2361 Meter) umgeleitet, dort war beim Abstieg von der Hütte eine Wandrerin mit Kreislaufproblemen zu versorgen.
Nach einer medizinischen Erstversorgung wurde die 62-jährige Deutsche Frau mit dem Einsatzwagen nach Meran gebracht. Unterwegs musste noch eine weitere Wandrerin mitgenommen werden, sie war gestürzt und hatte sich leichte Verletzungen zugezogen.

Insgesamt stand die Bergrettung Meran von 14.30 Uhr bis 18 Uhr im Einsatz.

vs

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