Montag, 02. Januar 2017

Bergsteiger stirbt bei 100-Meter-Absturz in Nordtirol

Ein Bergsteiger ist am Neujahrstag in Sölden im Bezirk Imst rund 100 Meter über steiles, felsendurchsetztes Gelände abgestürzt und tödlich verunglückt. Eine Begleiterin wurde mit schweren Verletzungen in die Innsbrucker Klinik geflogen.

Während eine Frau mit schweren Verletzungen in die Innsbrucker Uniklinik geflogen wurde, kam für einen Mann jeden Hilfe zu spät.
Während eine Frau mit schweren Verletzungen in die Innsbrucker Uniklinik geflogen wurde, kam für einen Mann jeden Hilfe zu spät.

So wie in Südtirol, wo im Wipptal eine junge Frau ihr Leben verloren hat, gab es auch in Nordtirol schon am ersten Tag des neuen Jahres einen Bergtoten zu vermelden.

Laut Polizei schlitterte der Alpinist in Sölden beim Versuch, einer Begleiterin zu helfen, mit dieser in die Tiefe. Während die Frau mit schweren Verletzungen in die Innsbrucker Klinik geflogen wurde, kam für den Mann jede Hilfe zu spät.

Die beiden Alpinisten waren Mitglieder einer vierköpfigen Gruppe, die am Vormittag vom Hochjochhospiz in Richtung Vent abgestiegen war. Alle vier waren laut Polizei mit Steigeisen ausgerüstet.

Gegen 11.00 Uhr kam es zu dem Unglück, nachdem die Frau auf einem Steig ausgerutscht war. Die weiteren Erhebungen zur Unfallursache werden am Montag fortgesetzt.

apa

stol