Donnerstag, 29. August 2019

Bergtragödie in den Schweizer Alpen: Ermittlungen eingestellt

Die Schweizer Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen zur Bergtragödie auf der Haute Route, die am 30. April 2018 insgesamt 7 Menschenleben gefordert hatte, eingestellt. Unter den Toten befanden sich auch die Bozner Elisabetta Paolucci (44), Marcello Alberti (53) und dessen Frau Gabriella Bernardi (52).

3 Bozner verloren im April 2018 am Pigne d'Arolla in der Schweiz ihr Leben. - Foto: APA
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3 Bozner verloren im April 2018 am Pigne d'Arolla in der Schweiz ihr Leben. - Foto: APA

Laut Ermittler des Kantons Wallis „gibt es kein strafrechtlich relevantes Verhalten noch lebender Personen“, deshalb werde das Verfahren eingestellt.

Die Skitourengruppe war im Schneesturm von der Route abgekommen und war dann nur 550 Meter von der Schutzhütte Cabanes des Vignettes eine Nacht lang festgesessen (STOL hat berichtet). 7 der 10 Mitglieder kamen damals ums Leben.

ansa/stol

stol