Donnerstag, 03. Mai 2018

Bergunglück Schweiz: Schlechtwetter in der Früh

Das Schlechtwetter hat bereits in der Früh eingesetzt. Dies erklärt die Schweizer Staatsanwaltschaft zum Bergunglück, das 7 Tourengehern das Leben gekostet hat. Die Sicht war extrem schlecht.

Das Schlechtwetter am Berg hat bereits in der Früh eingesetzt. - Foto: apa
Das Schlechtwetter am Berg hat bereits in der Früh eingesetzt. - Foto: apa

„Der Bergführer verließ während der Nacht seine Gruppe nicht", stellen die Ermittler klar. „Die beiden Skitourenfahrer-Gruppen verbrachten die Nacht vom Samstag, 28. April auf Sonntag, 29. April in der Hütte Cabane des Dix. Am Sonntagmorgen, gegen 06:30 Uhr brach die französische Gruppe mit dem Ziel Cabane des Vignettes auf.

Zweite Gruppe ohne Bergführer unterwegs

Zur selben Zeit startete die zweite Gruppe, angeführt von einem italienischen Bergführer, in Richtung Cabane Nacamuli. Die französische Gruppe war ohne Bergführer unterwegs. Gegen 10 Uhr befanden sich die Skitourenfahrer auf der Passage la Serpentine. In der Folge kamen die beiden Gruppen allmählich von der klassischen Route beziehungsweise vom Weg ab. Das Wetter verschlechterte sich und die Sicht war, bis auf wenige Meter eingeschränkt", so die Aussendung.

7 Menschen tot 

Die 7 gestorbenen Personen sind formell identifiziert und konnten inzwischen ihren Familien übergeben werden, teilt die Staatsanwaltschaft abschließend mit. 

ansa 

stol