Am Wrack des südkoreanischen Fährschiffs „Sewol“ suchen die Rettungsmannschaften weiter fieberhaft nach Überlebenden unter den mehr als 250 vermissten Insassen.Zwei Tage nach dem Untergang der „Sewol“ sei es Tauchern am Freitagvormittag (Ortszeit) erstmals gelungen, bis ins Innere des Wracks vorzudringen, berichtete der südkoreanische Rundfunksender KBS unter Berufung auf einen Krisenstab der Regierung. Es sei damit begonnen worden, Luft ins Innere der Fähre zu pumpen.270 Menschen gelten als vermisstVor allem Angehörigen der vermissten Insassen hoffen nach wie vor, dass Überlebende gefunden werden können. Es wird befürchtet, dass im Rumpf der mehrstöckigen Fähre ein Großteil der über 470 Insassen eingeschlossen wurde.Mehr als 300 Passagiere waren Oberschüler auf einem Ausflug. Bisher wurden nach offiziellen Angaben 26 Leichen aus dem Wasser um das am Mittwoch vor der Südwestküste gekenterte Schiff gezogen. Fast 180 Insassen konnten gerettet werden, 270 Menschen gelten als vermisst.dpa