Familie, Freunde, Weggefährten sowie viele Sängerinnen und Sänger – Hunderte Menschen aus verschiedenen Teilen des Landes und darüber hinaus – begleiteten Clara Sattler auf ihrem letzten irdischen Weg. Ihre Stimme war unverwechselbar. Wer Clara Sattler singen hörte, erkannte sie sofort. Doch sie hat nicht nur selbst gesungen: Sie hat Stimmen ausgebildet, Chöre geleitet, Menschen für die Musik begeistert und ihre große Erfahrung weitergegeben.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1345584_image" /></div> Musik und Gesang waren für sie weit mehr als eine Berufung. Sie waren Ausdruck ihres Glaubens und ein wichtiger Teil ihres Lebens. Beim Pontifikalrequiem in der Kastelruther Pfarrkirche würdigte Bischof Ivo Muser ihre besondere Stimme, ihre Energie und ihren Tatendrang. Und er fand ein berührendes Bild für ihren neuen Platz im Himmel: Clara Sattler werde nun im großen Chor der Engel eine gute Figur machen.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1345587_image" /></div> Besonders bewegend war der gemeinsame Gesang der Sängerschaft am Friedhof: das „Magnificat“ von Ignaz Mitterer. Ihre sterblichen Überreste werden eingeäschert. Clara Sattlers Stimme ist verstummt. Doch das, was sie gesungen, gelehrt und in anderen Menschen zum Klingen gebracht hat, wird bleiben.