Freitag, 02. März 2018

Berufungsverfahren Quici: Tochter will aussagen

Das Bozner Berufungsschwurgericht hat beim Verhandlungsauftakt im Todesfall Alessandro Heuschreck am Donnerstag beschlossen, den Fall nicht nur aufgrund der Akten zu prüfen, sondern die Beweisaufnahme im Todesfall wieder aufzunehmen. Ein Brief der Tochter der vor Gericht stehenden Ester Quici spielt dabei eine größere Rolle.

Am Donnerstag fand der Auftakt des Berufungsverfahrens im Todesfall Heuschreck statt. - Foto: DLife
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Am Donnerstag fand der Auftakt des Berufungsverfahrens im Todesfall Heuschreck statt. - Foto: DLife

Das  Berufungsschwurgericht wird Ester Quicis minderjährige Tochter in den Zeugenstand rufen – falls die psychiatrische Gutachterin bescheinigt, das sie aussagefähig ist. Quicis Tochter war in der Wohnung , als Heuschreck starb und schrieb an an das Gericht folgende Worte: „Ich will erzählen, was ich gesehen habe. Denn meine Mutter hat Alex nicht getötet, und es ist nicht richtig, dass sie ins Gefängnis muss.“ 

Der 50-jährige Heuschreck war am 21. März 2015 in der Wohnung in der Bozner Freiheitsstraße, in die er mit seiner Verlobten Ester Quici gerade erst eingezogen war, verblutet. Er hatte 18 Messerstiche erlitten. Quici war unter dringendem Mordverdacht verhaftet worden.
D/rc

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol