Montag, 01. Januar 2018

Besondere Traditionen am Neujahrstag

Während in Berlin sportbegeisterte Menschen den Neujahrslauf pflegen, springen in Rom Hartgesottene in den Tiber. Und in Japan ist ein Schreinbesuch zum Neuen Jahr ein beliebter Brauch.

Einige besonders Hartgesottene ließen es sich auch heuer in Rom nicht nehmen, am Neujahrstag in den Tiber zu springen.
Einige besonders Hartgesottene ließen es sich auch heuer in Rom nicht nehmen, am Neujahrstag in den Tiber zu springen. - Foto: © LaPresse

Manche haben nicht nur gute Vorsätze fürs Neue Jahr, sondern schreiten auch gleich zur Tat. Der traditionelle Neujahrslauf in Berlin bietet eine gute Gelegenheit für den ersten Sport des Jahres. Die Aufgabe selbst ist überschaubar: Vier Kilometer reicht die Laufstrecke vom Brandenburger Tor über den Boulevard Unter den Linden und zurück.

Ein bisschen mehr Überwindung brauchen besonders Hartgesottene in Rom. Hier lockt ein nasskalter Neujahrsbrauch stets zahlreiche Besucher an. Der Sprung von der Brücke in den Tiber wird seit 1946 in der römischen Hauptstadt gefeiert.

Wer sich zu Beginn des Jahres eher spirituell stärken will, findet vielleicht an dieser japanischen Neujahrstradition Gefallen. Der Besuch eines Schreines gehört in Japan zum Jahreswechsel einfach dazu. Besonders beliebt ist der Meiji-Schrein in Tokio. Die Besucher sagen Dank für das vergangene Jahr und erbitten, Glück, Gesundheit und Erfolg für das neue. Ein beliebtes Ritual, in den ersten drei Tagen des Jahres werden am Meiji-Schrein mehr als drei Millionen Besucher erwartet.

stol/reuters

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