Mittwoch, 20. Juli 2016

Besonderes Zeichen zum Christophorus-Sonntag

Am 24. Juli, Christophorus-Sonntag, werden in den Pfarreien des Landes Christophoruskärtchen verteilt, die gemeinsam mit Flüchtlingen erstellt wurden.

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Foto: © APA

„Begegnen wir den Menschen, die auf der Flucht sind, mit Würde und Hilfsbereitschaft. Lassen wir hilfesuchende Mitmenschen nicht allein.“ Mit diesen Worten ruft der Leiter des Missionsamtes, Wolfgang Penn, zur Flüchtlingshilfe auf und möchte am Christophorus-Sonntag ein deutliches Zeichen dafür setzen.

Auch in diesem Jahr führen das diözesane Missionsamt und die Katholische Männerbewegung die Christophorus-Aktion gemeinsam durch. Heuer wird eine „Christophorus-Karte“ verteilt. Das Besondere an dieser Karte sei, so erklärt Penn, dass der heilige Christophorus sich auf einen Stock stützt – es handelt sich dabei um einen echten Zweig. Diese Stöckchen wurden von Flüchtlingen, die zurzeit in fünf Flüchtlingsheimen in Südtirol untergebracht sind, gesammelt und angebracht. Im Innenteil der Karte werden kurze Flüchtlingsgeschichten erzählt.

Der Christophorus-Sonntag sei ein Aufruf „Danke“ zu sagen, meint Penn. „Es ist ein Dank an Gott für die vielen unfallfreien Kilometer, die wir am Steuer oder beim Mitfahren im privaten oder öffentlichen Verkehr im Laufe des vergangenen Jahres zurückgelegt haben“, so Penn, der als Leiter des Missionsamtes darum bittet, diesen Dank mit einer Spende zu verbinden, damit den Missionaren und Missionsschwestern für ihre Arbeit ein Fahrzeug angekauft werden kann.

Im Jahr 2015 gingen bei der Christophorus-Sammlung in der Diözese Bozen-Brixen 310.822,09 Euro ein. Damit konnten 28 Fahrzeuge angeschafft werden. Die meisten Fahrzeuge gingen nach Afrika (19), zwei nach Amerika, fünf nach Asien, eines nach Albanien und ein LKW nach Papua Neuguinea.

stol