<BR />Wie ein roter Faden hat sich der Umwelt- und Klimaschutz in der Mittelschule Ursulinen durch das Schuljahr gezogen. Zahlreiche Projekte wurden umgesetzt und „wir konnten das Bewusstsein für Nachhaltigkeit bei unseren Schülerinnen und Schülern stärken“, sagte Direktorin Petra Werth. Als sichtbares Zeichen dieses Einsatzes wurde der Mittelschule im Rahmen des Abschlussfestes in der voll besetzten Aula des Sozialwissenschaftlichen Gymnasiums das Zertifikat „KlimaSchule“ verliehen, ein „wichtiger Meilenstein für unsere Gemeinschaft“, wie Werth die Auszeichnung nannte.<h3> Mit vielen kleinen Schritten viel erreichen</h3>Verliehen wird diese von der KlimaHaus Agentur des Landes. Dessen Vertreter Benjamin Auer gratulierte den Schulverantwortlichen und allen Schülerinnen und Schülern für ihren großen Einsatz im Laufe des Jahres. „Ihr habt euch ein Jahr lang klassenübergreifend mit dem Klimaschutz und mit Umweltmaßnahmen beschäftigt.“ Viele Initiativen seien umgesetzt und alles sei gut dokumentiert worden. Themen waren etwa Energiesparmaßnahmen und Abfallvermeidung, ein nachhaltiger Konsum, ein sparsamer Einsatz von Ressourcen und vieles mehr. Klimaschutz sei nicht nur etwas für die großen Player, meinte Auer, Klimaschutz gehe uns alle an. „Und ihr habt bewiesen, dass man durch viele kleine Schritte sehr viel erreichen kann.“<BR /><BR />Anschließend überreichte Auer dem Klimateam der Schule – ihm gehören jeweils 2 Schülerinnen und Schüler aller 6 Klassen an – mit dessen Leiterin Ulrike Zambelli und Direktorin Petra Werth das Zertifikat sowie die Plakette, die demnächst am Eingang der Schule angebracht werden wird. Die Verleihung solle aber nicht das Ende der Bemühungen sein, mahnte Benjamin Auer, sondern vielmehr Ansporn für weitere Initiativen in den kommenden Jahren.<h3> Mit Upcycling-Instrumenten musizieren</h3>Ganz dem Jahresthema angepasst war auch das weitere Programm des Abschlussfestes, an dem die Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrpersonen sowie Eltern und Großeltern teilnahmen. An die Schulzertifizierung schloss sich nämlich ein Konzert der Upcycling Music Band rund um Max Castlunger an. Castlunger war bereits während des Jahres in der Schule zu Gast gewesen, hatte dort seine Upcycling-Instrumente vorgestellt und die Jugendlichen eingeladen, selbst Instrumente zu bauen. Begleitet wurden sie dabei von ihren Technikprofessoren Monika Knoll und Danny Maidment.<BR /><BR />Klar, dass diese Instrumente dann auch in der SoWi-Aula zum Einsatz kamen: Die Schülerinnen und Schüler spielten zusammen mit Max Castlunger und seinen 3 Musikern auf – und erhielten dafür den tosenden Applaus des Publikums. Auch einen Umweltrap und das Schlusslied, jeweils begleitet von ihrer Musikprofessorin Gudrun Mayrl, steuerten die Schülerinnen und Schüler bei. Dazwischen erklang das Konzert der Upcycling Music Band, die für ihr Spiel auf den von Max Castlunger selbst gebauten Instrumenten mit stehendem Applaus belohnt wurde.