Dienstag, 03. September 2019

Betreuung „Rund um die Geburt“ wird ausgebaut

Die Landesregierung hat am Dienstag eine Anpassung des Stellenplanes des Sanitätsbetriebes genehmigt. Damit können 24 neue Hebammen und 6 Pflegehelfer aufgenommen werden.

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Foto: © shutterstock

Im Dezember 2018 hatte die Landesregierung auf Vorschlag der damaligen Gesundheitslandesrätin Martha Stocker die Einführung des Projektes „Rund um die Geburt“ beschlossen. Dieses sieht vor, dass der Betreuungspfad für Frauen während der Schwangerschaft, bei und nach der Geburt bis zum ersten Lebensjahr des Kindes ausgebaut werden soll.

Um dies umsetzen zu können, bedarf es laut Berechnungen des Sanitätsbetriebes, einer Aufstockung des bestehenden Stellenkontingentes. Konkret werden 23,7 Vollzeitstellen für Geburtshelferinnen/Hebammen und 5,8 Vollzeitstellen für Pflegehelferinnen und -helfer geschaffen.

Mit dem Projekt wurde die Forderung nach einem „hebammengeführten Kreissaal“ umgesetzt, wobei gleichzeitig die ärztliche Versorgung in jedem Moment gewährt bleibt.

Bei „Rund um die Geburt“ geht es darum, eine möglichst vollständige, kapillare Betreuung in ganz Südtirol anzubieten, um dabei die Anliegen der Betroffenen bestmöglich umzusetzen.

Das Projekt wendet sich an schwangere Frauen und Mütter mit Neugeborenen, im Referenzzeitraum 2017 wurden über 5500 Geburten in Südtirol verzeichnet. Das Angebot sieht unter anderem die Begleitung der Schwangerschaft, Geburtsvorbereitungskurse, die Begleitung bei der Geburt sowie nach der Entlassung aus dem Krankenhaus vor.

Mit dem Beschluss von Dienstag wurden Geldmittel in Höhe von 3,15 Millionen Euro genehmigt, mit denen das Projekt bis zum Jahr 2021 finanziert wird.

lpa

stol