Um Angebot, Bedarf, Qualität und die Zusammenarbeit zwischen Institutionen, Anbietenden und Nutzenden ging es am Freitag bei einem Austauschtreffen, zu dem Familien-Landesrätin Waltraud Deeg Gemeinden und Bezirksgemeinschaften eingeladen hatte."Die Nachfrage nach Sommer- und Nachmittagsbetreuung von Kindern hat in den vergangenen Jahren kontinuierlich zugenommen", führte Deeg aus. Angesichts der zunehmenden Nachfrage steigt auch das Angebot.Ausgehend vom neuen Familiengesetz gab Gerhard Mair von der Familienagentur einen Einblick in die gesamte Thematik der Sommer- und Nachmittagsbetreuung.Demnach wurden im vergangenen Jahr südtirolweit 243 Sommerbetreuungsprojekte abgewickelt, der Großteil (<200) von privaten Trägern, 36 Projekte wurden von Gemeinden durchgeführt. Mit rund 50.000 Teilnahmen fanden die Angebote insgesamt gesehen guten Zuspruch. Zusätzlich öffneten im vergangenen Sommer 29 Kindergärten in 29 Südtiroler Gemeinden ihre Tore und verbuchten 1300 Teilnahmen.Vorrangig in den Städten wird hingegen Nachmittagsbetreuung angeboten, im Schuljahr 2014/15 laufen 84 Projekte beschränkt, zu denen sich 3255 Kinder und Jugendliche eingeschrieben haben.Anschließend ging das Wort an die Gemeinden.