<BR />Gegen 15.15 Uhr wurde eine 61-jährige Österreicherin in Innsbruck telefonisch von einem vermeintlichen Angestellten ihrer Bank kontaktiert. <h3> Die Betrugsmasche: „Hier ist Ihre Bank, wir haben eine ungewöhnliche Kontobewegung festgestellt“</h3>Der Mann gab dabei an, dass eine ungewöhnliche Kontobewegung auf ihrem Konto festgestellt worden sei: Dabei soll ein hoher 3-stelliger Eurobetrag auf ein russisches Konto abgebucht worden sein. <BR /><BR />Im Anschluss erkundigte sich der vermeintliche Bankangestellte, ob die 61-Jährige eine SMS von „FinanzOnline“ erhalten habe. Die Österreicher habe vor kurzem tatsächlich nicht nur eine, sondern gleich 2 vermeintliche SMS von FinanzOnline erhalten. <BR /><BR />Mit den Nachrichten sei sie aufgefordert worden, ihre Daten, unter Verwendung eines mitgeschickten Links, zu aktualisieren. Dieser Aufforderung sei die Frau auch nachgekommen, indem sie dem Link folgte und dort ihre Daten eingab. <BR /><BR />Im Zuge des weiteren Anrufes gelang des dem unbekannten Anrufer durch geschickte Gesprächsführung die 61-Jährige derart zu täuschen, sodass diese ihm mittels einer App Fernzugriff auf ihr Handy gab. <BR /><BR />Im Anschluss verlangte der Unbekannte, dass die Gesichtserkennung der Österreicherin hinterlegt wird und teilte ihr mit, dass sie nun nur mehr mit ihrem Handy Geld beheben könne und dies eine Sicherheitsvorkehrung der Bank sei. <h3> 61-Jährigen entstand kein Schaden</h3>Nachdem das Gespräch beendet wurde, kontaktierte die Österreicherin ihre Bank und schilderte den Sachverhalt. Dabei wurde ihr mitgeteilt, dass dies in keinster Weise auf diese Art von der Bank so durchgeführt wird und das Konto der Frau wurde gesperrt. <BR /><BR />Schließlich stellte sich heraus, dass es zu keiner Überweisung auf ein russisches Konto gekommen war, weshalb der 61-Jährigen auch kein Schaden entstand.