Bereits vor knapp 2 Wochen war die Frau in einem ersten Betrugsfall aufgeflogen: <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/betruegerische-sekretaerin-in-zahnarztpraxis-fliegt-auf" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Mit gefälschten Rechnungen hatte sie mehrere tausend Euro erbeutet, die eigentlich ihrem Arbeitgeber zugestanden hätten.</a><BR /><BR />Nun konnte durch die Ermittlungsarbeit der Carabinieri ein weiterer Betrug aufgedeckt werden. Die Betrugsmasche blieb dabei die selbe – nur der Ort war ein anderer: Diesmal hatte die Sekretärin nicht in Salurn sondern in Neumarkt krumme Geschäfte gemacht. <BR /><BR />Dort hatte sie nämlich in der Vergangenheit bereits in einer anderen Praxis gearbeitet. Erst als ihr Arbeitgeber die Praxis schloss und ins Trentino zog, vermittelte er seine Sekretärin dem Kollegen in Salurn. <BR /><BR />Noch vor dem Ausbruch der Pandemie wurde eine Frau in der Praxis in Neumarkt behandelt. Für die erbrachte Leistung waren 4000 Euro fällig, die die Patientin bar an die Sekretärin zahlte und von dieser auch eine Rechnung erhielt.<BR /><BR />Als diese Patientin dann vor wenigen Tagen in den Medien von der Betrugsmasche der Sekretärin erfuhr, hatte sie die Vermutung, dass auch sie einem Betrug zum Opfer gefallen sein könnte. Sie holte also die Rechnung erneut hervor und rief bei ihrem Zahnarzt an, um zu prüfen, ob bei ihrer Zahlung alles mit rechten Dingen zugegangen war.<BR /><BR />Dabei wurde klar: Auch diese Patientin war dem bereits bekannten Trick der Sekretärin aufgesessen. Die Rechnung war abermals gefälscht und die 4000 Euro sind niemals beim Zahnarzt eingegangen.<BR /><BR />Auch für diesen Betrug gab es eine Anzeige für die Sekretärin. In einer Aussendung geben die Carabinieri an, dass man nun gemeinsam mit der Finanzpolizei erwäge, die Frau nicht wegen einfachen Betruges sondern wegen Fälschens einer Rechnung anzuzeigen, was eine härtere Strafe nach sich ziehen würde.<BR /><BR /><BR />