Dienstag, 06. August 2019

Betrug und Tiermissbrauch: Bozner angezeigt

Ein in Bozen ansässiger Italiener, der derzeit im Gefängnis von Trient sitzt, muss sich wegen Betrugs vor Gericht verantworten, ein gemeinsam mit ihm angezeigter Rumäne hingegen wegen Tierquälerei.

Einige der in Padua beschlagnahmten Hundewelpen. - Foto: Finanzpolizei
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Einige der in Padua beschlagnahmten Hundewelpen. - Foto: Finanzpolizei

Die Finanzpolizei von Venedig hat nach einer Anzeige im Internet Ermittlungen aufgenommen. Ein im Internet angebotener Yorkshire Terrier hatte keinen Identifikationschip und verendete wenige Tage nach dem Kauf. 

Die Ermittlungen führten zu einem in Bozen ansässigen Italiener, der derzeit im Gefängnis von Trient sitzt und einem in Padua ansässigen Rumänen. In Padua wurde das Haus des Rumänen genauer unter die Lupe genommen, dort entdeckten die Ermittler in einem Schuppen 10 Welpen, für welche allesamt die notwendigen Dokumente fehlten. Auch die hygienischen Bedingungen seien mangelhaft gewesen. 

Die Tiere wurden beschlagnahmt und Tierärzten zur Betreuung übergeben. Die Hunde befinden sich nun in gutem Zustand. 

Der Bozner und der Rumäne kassierten eine Anzeige wegen Betrugs und Tiermissbrauchs. 

stol

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